Wichtige Gedenktage

Hier eine Auswahl der Gedenktage, die für die aufklärerische Weltanschauung und für das humanistische Gedankengut relevant sind.

Es gibt weitere Gedenktage, Welttage, Feiertage und Aktionstage. Diese kann man unter den folgenden Links finden:

Wikipedia - Liste von Gedenk- und Aktionstagen: https://de.wikipedia.org

Der Tag des: http://dertagdes.de/jahrestag

Kleiner Kalender: http://www.kleiner-kalender.de

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.:  http://www.dgvn.de

Regionales Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC): http://www.unric.org

Welcher Tag ist heute? https://welcher-tag-ist-heute.org/feiertage

Gedenktage: http://www.gedenktag.eu

Kriose Feiertage: https://www.kuriose-feiertage.de

Januar

7. Januar Terroranschlag auf das Redaktionsbüro von Charlie Hebdo

Charlie Hebdo ist eine französische Satirezeitschrift. Sie wurde zunächst von 1970 bis 1981 publiziert und erscheint seit 1992 wieder mit einer regulären, wöchentlichen Druckauflage von rund 60.000 Exemplaren in Paris.

Bei einem Terroranschlag auf das Redaktionsbüro von Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 wurden zwölf Menschen, darunter fünf prominente Karikaturisten aus dem Redaktionsteam der Zeitschrift, einschließlich des Herausgebers, und somit ein Großteil der Redaktion ermordet. (Wikipedia)

27. Januar Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) am 27. Januar wurde als "Holocaust-Gedenktag" im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. (Wikipedia)

Februar

6. Februar Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung

Im Februar 2003 organisierte das Inter-African Committee (IAC) in Addis Abeba eine internationale Konferenz unter dem Motto "Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung". Ziel war es, die bereits begonnene Kampagne gegen weibliche Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation, kurz FGM) weiter voran zu bringen und zu beschleunigen. First Ladies aus vier afrikanischen Ländern, Minister, RepräsentantInnen der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union waren anwesend. Darüber hinaus nahmen viele Menschen aus 40 Nationen, die sich an der Basis gegen FGM engagieren, an der Konferenz teil. Seit dieser Konferenz ist der 6. Februar der Internationale Tag "Null-Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung", an dem weltweit und auch in Deutschland Aktionen stattfinden. (frauenrechte.de)

12. Februar

Darwin-Tag
Der Darwin-Tag ist ein weltweit gefeierter Gedenktag und wird jährlich am 12. Februar, dem Geburtstag Charles Darwins, begangen.
Der Darwin-Tag versteht sich als Hommage an Darwins Beitrag zur Wissenschaft. Er soll der Öffentlichkeit auch generell die Naturwissenschaften näherbringen (promote public education about science) und die Naturwissenschaften und die Menschheit feiern. (Wikipedia)

12. Februar Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten (englisch Red Hand Day) ist ein jährlich am 12. Februar begangener internationaler Gedenktag, mit dem an das Schicksal von Kindern erinnert werden soll, die zum Kampfeinsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden. Ziel des Tages ist der Aufruf zu einem verstärkten Einsatz im Kampf gegen diese besonders schwerwiegende Form des Kindesmissbrauchs. Beispiele für den massiven Einsatz von Kindersoldaten finden sich in aktuellen Konflikten im Kongo oder in Ruanda. (Wikipedia)

14. /15. Februar Anschläge in Kopenhagen 2015

Am 14. und 15. Februar 2015 kam es zu zwei islamistischen Anschlägen in Kopenhagen. Am Nachmittag des 14. Februars wurde auf das Kulturzentrum Krudttønden im Kopenhagener Stadtteil Østerbro ein Anschlag verübt. Dabei wurden der dänische Dokumentarfilmer Finn Nørgaard getötet und drei Polizeibeamte verletzt. Ziel des Anschlages war eine Diskussionsveranstaltung zur Thematik Kunst, Blasphemie und Meinungsfreiheit, an der auch der schwedische Karikaturist Lars Vilks teilnahm.

Im Verlauf der folgenden Nacht ereignete sich ein zweiter Anschlag auf die Kopenhagener Synagoge, bei dem der jüdische Wachmann Dan Uzan erschossen und zwei Polizeibeamte verletzt wurden. Der Täter Omar Abdel Hamid El-Hussein wurde kurz darauf von Einsatzkräften gestellt und nach Gegenwehr erschossen. (Wikipedia)

20. Februar Welttag der Sozialen Gerechtigkeit

Am 20. Februar 2017 findet der Tag der sozialen Gerechtigkeit statt. Es handelt sich dabei um einen Aktionstag, der 2009 von den Vereinten Nationen (UNO) eingeführt wurde. Der Tag soll an das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit in Gemeinschaften erinnern. Die Verteilung der Güter entspricht dort den vorherrschenden ethischen Prinzipien. (kleiner-kalender.de)

25. Februar Internationaler Tag gegen Nuklearversuche

Die UN Generalversammlung hat den 29. August zum internationalen Tag gegen Nuklearversuche erklärt, um die Menschen über die Folgen von Nuklearversuchen aufzuklären. Nichtstaatliche und zwischenstaatliche Organisationen, Medien und Jugendnetzwerke sollen an diesem Tag die Öffentlichkeit für dieses Thema mit verschiedenen Konferenzen, Ausstellungen und Vorträgen sensibilisieren. Einige Länder haben bereits erklärt, zum Schutze der Umwelt keine weiteren Versuche mehr durchführen zu wollen und eine kernwaffenfreie Welt schaffen zu wollen. (dertagdes.de)

März

8. März Internationaler Frauentag

Der Internationale Frauentag, Weltfrauentag, Frauenkampftag, Internationaler Frauenkampftag oder Frauentag ist ein Welttag, der am 8. März begangen wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen. Die Vereinten Nationen erkoren ihn später als Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden aus. (Wikipedia)

21. März Internationale Wochen gegen Rassismus

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus sind Aktionswochen der Solidarität mit den Gegnern und Opfern von Rassismus, die alljährlich rund um den 21. März, den Internationalen Tag gegen Rassismus, stattfinden.

Am 21. März 1960 demonstrierten rund 20.000 Menschen im südafrikanischen Sharpeville in der damaligen Provinz Transvaal nahe Johannesburg friedlich gegen die diskriminierenden Passgesetze (die Folgen des Native Urban Areas Act und andere Gesetze) des damaligen Apartheid-Regimes. Die Polizei erschoss bei den Protesten 69 Demonstrierende, mindestens 180 wurden verletzt. Dieses Blutbad ging als Massaker von Sharpeville in die Geschichte ein. (Wikipedia)

24. März Internationaler Tag für das Recht auf Wahrheit in Bezug auf schwere Menschenrechtsverbrechen und für die Würde der Opfer

Viele Menschen mussten in der Vergangenheit bei der Verteidigung von Menschenrechten oder dem Aufzeigen von eklatanten Missständen in Bezug auf die Verletzung von Menschenrechtsverletzungen ihr Leben lassen. Um den Kampf dieser Menschen zu würdigen und nicht länger über geschehenes Unrecht zu schweigen, hat sich die UN Generalversammlung im Jahr 2010 dazu entschieden, den 24. März zum Welttag für das Recht auf Wahrheit über schwere Menschenrechtsverletzungen und für die Würde der Opfer zu erklären. (dertagdes.de)

25. März Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels

Sklaverei ist mehr als ein dunkles Kapitel der Geschichte! Im Jahr 2007 wurde das erste gesetzliche Verbot der Sklaverei 200 Jahre alt. Aus diesem Anlass beging die UN den 25. März als Welttag des Gedenkens an die Opfer der Sklaverei und des transatlantischen Sklavenhandels. Am 17. Dezember 2007 beschloss die UN Generalversammlung, diesen Gedenktag in ihren Kalender aufzunehmen.

Der internationale Gedenktag erinnert an die Opfer des transatlantischen Sklavenhandels. Wie beispielsweise an die 132 Menschen, die Kapitän Luke Collington 1781 über Bord werfen ließ. Er kassierte lieber die Versicherung für ihren Tod, statt sie krank und geschwächt billiger zu verkaufen. Die englische Justiz verurteilte ihn später wegen Versicherungsbetrugs. (dertagdes.de)

jeder dritte Sonntag im März Welttag der Invaliden

Der Welttag der Invaliden findet jedes Jahr am dritten Sonntag im März statt. Der Tag wurde 1982 von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen und soll an alle Menschen erinnern, welche in Kriegen schwer verletzt wurden. (welcher-tag-ist-heute.org)

April

8. April Internationaler Roma-Tag

Der Internationale Tag der Roma (auch Internationaler Roma-Tag oder Welt-Roma-Tag) ist ein weltweiter Aktionstag, mit dem auf die Situation der Roma, insbesondere deren Diskriminierung und Verfolgung, aufmerksam gemacht und zugleich die Kultur dieser ethnischen Minderheit gefeiert werden soll. Er findet seit 1990 jährlich am 8. April statt. (Wikipedia)

19. April Aufstand im Warschauer Ghetto

Der Aufstand im Warschauer Ghetto war ein Aufstand der im Warschauer Ghetto gefangenen Juden gegen ihre Deportation in Vernichtungslager während der deutschen Besetzung Polens.

Die völlig unzureichend bewaffneten Aufständischen erhoben sich am 19. April 1943 und lieferten der nationalsozialistischen Besatzungsmacht mehrere Wochen lang erbitterte Gefechte. Getragen wurde der Aufstand von der Jüdischen Kampforganisation (ZOB) unter der Leitung von Mordechaj Anielewicz, dem Jüdischen Militärverband (ZZW) und anderen Organisationen. Am 16. Mai 1943 meldete der Befehlshaber auf deutscher Seite, Jürgen Stroop, die Niederschlagung des Aufstands; am gleichen Tag ließ Stroop die Große Synagoge sprengen. (Wikipedia)

22. April Internationaler Tag der Mutter Erde (Tag der Erde)

Der Tag der Erde (englisch Earth Day) wird alljährlich am 22. April in über 175 Ländern begangen und soll die Wertschätzung für die natürliche Umwelt stärken, aber auch dazu anregen, die Art des Konsumverhaltens zu überdenken.

Der Tag wird seit 1970 in den USA begangen, wo er von Anbeginn sehr beliebt war und alljährlich an tausenden von Universitäten und Colleges Veranstaltungen stattfinden. Am ersten Earth Day im Jahre 1970 beteiligten sich 20 Millionen Menschen an Aktionen. (Wikipedia)

Mai

1. Mai Erster Mai

Der Erste Mai wird als Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse oder auch als Maifeiertag bezeichnet. Er ist in Deutschland, Liechtenstein, Österreich, Belgien, der Schweiz und vielen anderen Staaten ein gesetzlicher Feiertag. (Wikipedia)

3. Mai Internationaler Tag der Pressefreiheit

Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit (englisch World Press Freedom Day) wird seit 1994 jährlich am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht.

Organisationen wie Reporter ohne Grenzen (RoG) nutzen diesen Welttag, um auf Willkür- und Gewaltmaßnahmen wie beispielsweise die Inhaftierung oder Tötung von Journalisten hinzuweisen. (Wikipedia)

Christi Himmelfahrt Evolutionstag

Am Evolutionstag soll gefeiert werden, dass wir endlich den kindlichen Narzissmus überwunden haben, der uns dazu verleitete, unsere Art als Krone der Schöpfung zu betrachten. Schließlich wissen wir heute, dass wir nur eine von Millionen Lebensformen auf diesem Staubkorn im Weltall sind. Und so stolz wir auch immer auf unsere kulturellen Leistungen sein mögen, im Grunde sind wir kaum mehr als die Neandertaler von morgen.

Da nicht zu erwarten ist, dass die gesetzgebenden Länder den „Evolutionstag“ als zusätzlichen Feiertag einführen werden, bietet sich die offizielle Umbenennung eines bereits bestehenden christlichen Feiertags an. Der dafür am besten geeignete Kandidat ist unseres Erachtens „Christi Himmelfahrt“.

"Wir fordern den Bundesrat und die zuständigen Landespolitiker dazu auf, die gesetzliche Umbenennung von „Christi Himmelfahrt“ in „Evolutionstag“ in die Wege zu leiten!" (darwin-jahr.de/e-day)

11. Mai Weltweite Tag der genitalen Selbstbestimmung

An diesem Tag jährt sich die Verkündung des KÖLNER URTEILS zum siebten Mal. Dieses hatte 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen, indem es eine medizinisch nicht indizierte Vorhautentfernung („Beschneidung“) eines Jungen als eine strafbare Körperverletzung bewertete. Inzwischen ist der 7. Mai längst weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition geworden. (genitale-selbstbestimmung.de)

17. Mai Internationaler Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie

Der Internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (englisch International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia, kurz IDAHO oder IDAHOT) wird seit 2005 jährlich am 17. Mai von Homosexuellen und später auch Trans- und Bisexuellen als Aktionstag begangen, um durch Aktionen, mediale Aufmerksamkeit und Lobbying auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität von der Heteronormativität abweichen. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt, als die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Im Unterschied dazu ist Transsexualität in dieser Klassifikation immer noch als psychische Störung eingestuft. Eine Änderung ist für 2018 (ICD-11) vorgesehen. (Wikipedia)

17. Mai Weltfernmeldetag und Welttag der Informationsgesellschaft

Unsere Gesellschaft hat sich durch die Einführung moderner Kommunikationsmittel vollkommen verändert. Informationen sind so einfach zu beschaffen wie nie zuvor und noch nie konnte man so leicht mit Menschen auf der ganzen Welt in Kontakt treten.

Seit 1973 gedenken die UN dieser gewaltigen Entwicklung mit dem Weltfernmeldetag und seit 2005 mit dem Welttag der Informationsgesellschaft am 17. Mai. Dieses Datum ist nicht ohne Grund gewählt worden. Am 17. Mai 1865 wurde der Internationale Telegraphenverein gegründet, aus dem sich später die ITU (die Internationale Fernmeldeunion) entwickelt hat. (dertagdes.de)

21. Mai Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung (UNESCO)

Im November 2001 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 21. Mai zum "Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung" ausgerufen. Der Welttag soll das öffentliche Bewusstsein für kulturelle Vielfalt stärken und die Werte kultureller Vielfalt besser verständlich machen. Kulturelle Vielfalt trägt zur Förderung der menschlichen Entwicklung zu Gunsten gegenwärtiger und künftiger Generationen bei. Der Welttag hebt den Beitrag von Künstlern und Kulturschaffenden zum interkulturellen Dialog und zum harmonischen Zusammenleben verschiedener Menschen und gesellschaftlicher Gruppen hervor. (unesco.de)

Juni

4. Juni Internationaler Tag der Kinder, die unschuldig zu Aggressionsopfern geworden sind

Aus heutiger Sicht – über 30 Jahre später – ist es besonders tragisch, dass man in diesem Konflikt scheinbar noch keinen Schritt weiter gekommen ist. Die Generalversammlung zeigte sich erschüttert über die große Zahl an unschuldigen palästinensischen und libanesischen Kindern, die Opfer der Aggressionshandlungen Israels geworden waren (Originalton).

Eingedenk der Opfer wurde der 4. Juni zum offiziellen UN–Welttag der Kinder, die unschuldig zu Aggressionsopfern geworden sind, erklärt und am 4. Juni 1983 erstmalig begangen. Der damalige Generalsekretär der UN, Javier Perez de Cuellar, forderte eine Stärkung der Rechte von Kindern und betonte, dass sie eines besonderen Schutzes bedürfen.

Mit diesem Welttag wird das Ziel verfolgt, auf die Situation von Kindern, die physischer, mentaler und emotionaler Gewalt ausgesetzt sind besonders aufmerksam zu machen und UN-Mitgliedsstaaten an Ihre eingegangene Verpflichtung – den besonderen Schutz dieser jungen Opfer – zu gemahnen. (dertagdes.de)

5. Juni Weltumwelttag

Der Weltumwelttag oder auch Tag der Umwelt ist ein Aktionstag, der am 5. Juni gefeiert wird.

Am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wurde der Weltumwelttag offiziell vom United Nations Environment Programme (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) ausgerufen. Seitdem beteiligen sich weltweit jährlich rund 150 Staaten an diesem World Environment Day (WED). Seit 1976 werden zum Weltumwelttag auch in Deutschland Aktionen zum Recycling, zur Naturzerstörung weltweit und zur Schärfung des Umweltbewusstseins organisiert. (Wikipedia)

8. Juni Weltozeantag

Unsere Meere sind zur Müllkippe geworden. 8. Juni ist Welttag der Ozeane der Vereinten Nationen.

Etwa neun Millionen Tonnen Plastik landen jährlich in den Ozeanen. Vermutlich ist es viel mehr, denn keiner kann die unzähligen Eintragswege wirklich überwachen. Ein Drittel des produzierten Plastiks gelangt heute in die Umwelt und wird weder recycelt noch anständig entsorgt. Und machen wir weiter so wie bisher, wird die Menschheit im Jahr 2050 dreimal mehr Plastik verbrauchen als heute. Dann wird 20 Prozent des kostbaren Erdöls für Verpackungen verschwendet, so das Ergebnis einer Hochrechnung des Weltwirtschaftsforums. (deepwaveblog)

12. Juni Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Etwa 168 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten gehen. Der Internationale Tag gegen Kinderarbeit, der von der Internationalen Arbeitsorganisation 2002 ins Leben gerufen wurde und seitdem jedes Jahr am 12. Juni stattfindet, soll ein kritisches Bewusstsein für diese Ausbeutung von Kindern schaffen. Anlässlich des diesjährigen Welttages gegen Kinderarbeit hier einige Zahlen, Fakten und Hintergründe.
(bpb.de)

15. Juni Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen

Seit 2006 erinnert der Welttag gegen die Misshandlung älterer Menschen (World Elder Abuse Awareness Day) jährlich am 15. Juni an die Situation und Lebensbedingungen Betroffener in unserer Gesellschaft. Der Welttag soll das Bewusstsein für bestehende Probleme schärfen, für einen sensiblen Umgang mit kritischen Situationen werben und auf vorhandene Präventions- und Unterstützungsangebote hinweisen.

Nach den Angaben des Statistischen Bundesamtes zur Pflegestatistik 2013 (Deutschlandergebnisse, S. 7) sind 2,6 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig. 83 % der Pflegebedürftigen sind 65 Jahre und älter und mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. (programm-altersbilder.de)

17. Juni Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre

Den Welttag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre haben die Vereinten Nationen 1994 für den 17. Juni ausgerufen. Er soll auf die Bedrohung für Millionen von Menschen aufmerksam machen.

Ausgehend von der verheerenden Dürrekatastrophe in der afrikanischen Sahelzone entschied die Generalversammlung der Vereinten Nationen 1974, das Problem der Desertifikation auf internationaler Ebene anzugehen und zu bearbeiten. Die Generalversammlung beschloss noch im selben Jahr die Einberufung einer "Desertifikationskonferenz". (bundesregierung.de)

20. Juni Weltflüchtlingstag

Der Weltflüchtlingstag ist ein von den Vereinten Nationen eingerichteter Aktionstag, der seit 2001 am 20. Juni stattfindet. (Wikipedia)

21. Juni Welthumanistentag

Ausgehend von Vereinigungen von konfessionsfreien Menschen in den Vereinigten Staaten haben sich Feierlichkeiten nichtreligiöser Humanistinnen und Humanisten rund um die Sonnenwende mit der Zeit auch in anderen Ländern verbreitet. Im Rahmen einer Konferenz der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union in Oslo wurde am 21. Juni 1986 dieser Tag schließlich als World Humanist Day („Welthumanistentag“) zum offiziellen Feiertag für Menschen ausgerufen, die ihr Leben ohne Orientierung an religiösen Vorstellungen und auf Grundlage einer humanistischen Lebensauffassung führen.

Der Feiertag soll auch dazu dienen, an die zentralen Werte, Ideen und Prinzipien einer humanistischen Lebensauffassung zu erinnern: vernunftorientiertes und rationales Denken, Selbstbestimmtheit, Individualität, Solidarität und Mitgefühl sowie die Gewissheit, dass alle Menschen nur ein einziges Leben besitze. (welthumanistentag.de)

26. Juni Internationaler Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr

Der Internationale Tag gegen Drogenmissbrauch und unerlaubten Suchtstoffverkehr, kurz auch „Weltdrogentag“, offiziell International Day against Drug Abuse and Illicit Trafficking findet jährlich am 26. Juni statt. Dieser Aktionstag wurde im Dezember 1987 durch die Resolution 42/112 der Generalversammlung der Vereinten Nationen festgelegt und ist gegen den Missbrauch von Drogen gerichtet.[1] Ähnlich wie der Weltnichtrauchertag ist der Weltdrogentag jedes Jahr Anlass für Aktionen und Pressemitteilungen. Seitens der Vereinten Nationen ist das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) für den „Weltdrogentag“ verantwortlich. (Wikipedia)

26. Juni Internationaler Tag der Vereinten Nationen zur Unterstützung der Opfer von Folter

Der internationale Tag zur Unterstützung der Folteropfer ist ein Gedenktag, der am 26. Juni 2017 begangen wird. Im Jahr 1997 wurde er durch die Hauptversammlung der Vereinten Nationen (UN) beschlossen. Er wird auch Tag zur Unterstützung der Opfer der Folter genannt und erinnert an die UN-Antifolterkonvention. Diese trat am 26. Juni 1987 nach Ratifizierung durch 20 Mitgliedsstaaten in Kraft. (kleiner-kalender.de)

28 Juni Christopher Street Day (CSD)

Der Christopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern. An diesem Tag wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert. Die größten Umzüge anlässlich des CSD im deutschsprachigen Raum finden in Köln und Berlin statt.

Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland, Teilen Österreichs und der Schweiz üblich. In englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride und Pride Parades gesprochen.

Die CSD-Demonstrationen in Deutschland finden nicht genau am historischen Datum, dem 28. Juni statt, sondern an den Wochenenden von Juni bis August. (Wikipedia)

Juli

11. Juli Weltbevölkerungstag (UNDP/UNFPA)

1989 beschloß der Verwaltungsrat des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen, jedes Jahr am 11. Juli den Weltbevölkerungstag zu begehen. Ziel dieses Tages ist es, auf drängende Bevölkerungsfragen aufmerksam zu machen und die Notwendigkeit von Lösungen zu unterstreichen. (lfd-nrw.de)

11. Juli Beginn der Französischen Revolution

Die Französische Revolution von 1789 bis 1799 mit ihrem im Volksmund verkürzten Motto Liberté, égalité, fraternité (dt. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) gehört zu den folgenreichsten Ereignissen der neuzeitlichen europäischen Geschichte. Die Abschaffung des feudal-absolutistischen Ständestaats sowie die Propagierung und Umsetzung grundlegender Werte und Ideen der Aufklärung als Ziele der Französischen Revolution – das betrifft insbesondere die Menschenrechte – waren mitursächlich für tiefgreifende macht- und gesellschaftspolitische Veränderungen in ganz Europa und haben das moderne Demokratieverständnis entscheidend beeinflusst.

Jacques Necker  war ein Schweizer Bankier, Finanzminister unter Ludwig XVI. Er wurde vom Hof als Auslöser der Revolution ausgemacht. Am 11. Juli wurde ihm befohlen, Frankreich sofort zu verlassen. Seine Entlassung trug sehr zum Sturm auf die Bastille bei.

Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 wurde zum Symbol für die französische Revolution. Teilweise wird dieses Ereignis auch als Beginn der Revolution interpretiert. Eine wirkliche Erstürmung hat es aber nicht gegeben, da ihr Kommandant der Aufforderung zur Übergabe nachkam. Zudem saßen hierin nur noch sieben Häftlinge, bewacht von einem Kommandanten, dem 80 Kriegsveteranen und 32 Soldaten assistierten. (Wikipedia)

21. Juli Mondlandung

Mondlandung bezeichnet im Rahmen der Raumfahrt eine kontrollierte Landung eines von Menschen hergestellten Flugkörpers (Lander) auf dem Erdtrabanten Mond.

Am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr MEZ betraten im Zuge der Mission Apollo 11 die ersten Menschen den Mond, Neil Armstrong und Edwin Aldrin. Fünf weitere bemannte Mondlandungen des Apollo-Programms fanden in den folgenden drei Jahren statt. (Wikipedia)

30. Juli Internationaler Tag der Freundschaft

Der Internationale Tag der Freundschaft (engl. International Day of Friendship) ist ein jährlich am 30. Juli begangener Gedenktag, der an die Bedeutung der Freundschaft zwischen Personen, Ländern und Kulturen erinnern soll. Die Initiative für diesen Gedenktag geht zurück auf die Cruzada Mundial para la Amistad, eine 1958 in Paraguay gegründete Initiative. Unabhängig davon wurden auch in anderen Ländern "Tage der Freundschaft" an unterschiedlichen Tagen des Jahres begangen, so etwa der 20. Juli in Argentinien, Brasilien und Uruguay, oder der 1. Sonntag im August in den USA und Teilen Asiens. (Wikipedia)

30. Juli Internationaler Tag gegen Menschenhandel

Am 30. Juli begeht die Weltgemeinschaft den – 2013 erstmals ausgerufenen – internationalen Tag gegen den Menschenhandel. Auch im 21. Jahrhundert sind Abermillionen Menschen von traditionellen wie „modernen“ Formen der Sklaverei und Zwangsarbeit betroffen. Darunter fallen gerade auch die erzwungene Arbeit und die wirtschaftliche oder sexuelle Ausbeutung verkaufter, verschleppter, getäuschter oder illegal angeworbener Kinder und Erwachsener im Zuge des Menschenhandels. Auch Deutschland ist betroffen, und zwar nicht nur, weil hierzulande Produkte gekauft werden, die möglicherweise von Kindersklaven hergestellt wurden, sondern auch, weil hierzulande Betroffene von Menschenhandel vielfach unter Zwang, schlimmstenfalls unter sklaverei-ähnlichen Bedingungen arbeiten. Zur Bekämpfung des Menschenhandels hat die UN im Jahre 2000 ein Zusatzprotokoll (Palermo-Protokoll)  zur Bekämpfung des Menschenhandels verabschiedet. Die davon inspirierte Europaratskonvention gegen Menschenrechte von 2005 trat 2008 in Kraft. (menschenrechte.org)

August

9. August Tag der indigenen Bevölkerungsgruppen der Welt

Am 9. August begehen die Vereinten Nationen den Internationalen Tag der indigenen (autochthonen) Bevölkerungsgruppen der Welt. Mehr als 5000 unterschiedliche Gruppen gibt es weltweit – das sind insgesamt mehr als 370 Millionen Menschen, die zusammen etwa fünf Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. In seiner Erklärung zum Internationalen Tag appellierte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon an alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, konkrete Schritte zu unternehmen, um die Marginalisierung und Ausgrenzung indigener Völer zu verhindern. „Lasst uns eine Welt schaffen, die den Reichtum menschlicher Vielfalt schätzt und ihr Potential fördert“, so Ban. (unric.org)

13. August Internationaler Tag des Linkshänders

Der Jahrestag wurde 1976 von dem US-Amerikaner Dean R. Campbell ins Leben gerufen. Ein Jahr zuvor hatte er die "Lefthanders International", weltweit die erste Vereinigung von Linkshändern, gegründet. Campbells wählte bewusst den 13. August, der vor 26 Jahren auf einen Freitag fiel. Denn wie um diesen rankt sich nach Meinung Campbells auch um die Linkshändigkeit so mancher Aberglaube. In Deutschland gibt es - anders als beispielsweise in den USA - am 13. August noch immer sehr wenige Veranstaltungen. (Handelsblatt)

23. August Internationaler Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung

Der 23. August wurde von den Vereinten Nationen ausgewählt, um jedes Jahr der Menschen zu gedenken, die aus ihrer Heimat verschleppt und als Sklaven verkauft wurden. An diesem Tag vor genau 215 Jahren brach in Santo Domingo, das heute zur Dominikanischen Republik und Haiti zählt, ein Sklavenaufstand aus, der dazu beitrug, dass später der Sklavenhandel abgeschafft wurde. Doch noch heute gibt es Lebensumstände, die von den Menschenrechtsorganisationen und den Vereinten Nationen mit denen von Sklaven gleichgesetzt werden. (wasistwas.de)

September

8. September Welttag der Alphabetisierung

Am Welttag der Alphabetisierung erinnert die UNESCO an die Bedeutung von Alphabetisierung und Erwachsenenbildung. Lesen und schreiben zu können, ist Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. Dies zu erlernen, ist in vielen Regionen der Welt jedoch noch immer ein Privileg. Weltweit können etwa 758 Millionen Menschen nicht lesen und schreiben. Fast zwei Drittel von ihnen sind Frauen und Mädchen. Jedes Jahr am 8. September begeht die UNESCO den Welttag der Alphabetisierung und macht damit auf den Stand der Alphabetisierung weltweit aufmerksam. (unesco.de)

9. September Tag der Opfer des Faschismus

Als im Sommer 1945 die Jahrestage der Ermordung Ernst Thälmanns, Rudolf Breitscheids und der Widerstandskämpfer des 20. Juli bevorstanden, ergriffen ehemalige Verfolgte des NS-Regimes die Initiative zur Begründung eines Gedenktages für die Opfer des Faschismus (OdF). Der Berliner Magistrat nahm sich des Anliegens an und rief erstmals für den 9. September 1945 zum „Tag der Opfer des Faschismus“ auf. Die neu zugelassenen antifaschistisch-demokratischen Parteien, die Jüdische Gemeinde, die Kirchen, die Gewerkschaften und Jugendausschüsse unterstützten den Gedenktag. Ihr Anliegen war es, Gedenken und Erinnerung mit Aufklärung und Mahnung zu vereinen. In den frühen Nachkriegsjahren kam es zu Gedenkkundgebungen an vielen Orten in allen Besatzungszonen. (museumsmedien.de)

15. September Internationaler Tag der Demokratie

Das Recht an freien und unabhängigen Wahlen teilzunehmen und damit Einfluss auf die politischen Geschicke des eigenen Landes zu nehmen, erscheint vielen Deutschen mittlerweile als selbst-verständlich. Doch genau wie in vielen anderen Staaten war der Weg zur Demokratie auch in Deutschland ein steiniger. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sind langfristige Prozesse und müssen wachsen.

Leider müssen die Menschen in vielen Staaten der Welt immer noch um ihre Freiheit und ein Leben in einem demokratischen Staatsgefüge kämpfen, teils unter Einsatz ihres Lebens. Um die Welt-öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig der gemeinsame Einsatz gegen undemokratische Strukturen und die Missachtung von Menschenrechten ist, haben die Vereinten Nationen den 15. September im Jahr 2008 zum Welttag der Demokratie erklärt. (dertagdes.de)

21. September Internationalen Tag des Friedens

Die Jahresversammlungen der UN-Generalversammlung finden im September statt. Am 21. September 1981, dem Tag der damaligen Vollversammlung, verkündete die Generalversammlung:

„Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genützt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.“

Am 30. November 1981 wurde dieser Tag in der UN-Resolution 36/67 zum „International Day of Peace“ erklärt. Er soll ein Tag des Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit sein. (Wikipedia)

26. September Internationaler Tag für die vollständige Beseitigung der Kernwaffen

Der Internationale Tag für die vollständige Beseitigung der Kernwaffen wurde durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) in Folge der Konferenz zur atomaren Abrüstung am 26. September 2013 ins Leben gerufen. Ziele die mit diesem Tag verfolgt werden sind unter anderem die Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren sowie die sozialen und ökonomischen Vorteile der weltweiten Abschaffung von Atomwaffen. (kleiner-kalender.de)

30. September Internationale Tag der Blasphemie

Am Internationale Tag der Blasphemie wurde im Jahr 2009 von dem US-amerikanischen Center for Inquiry ins Leben gerufen. An diesem Tag soll alle ihrer Kritik über Religionen und religiöse Glaubensinhalte offen freien lauf lassen. Der Tag der Blasphemie soll niemanden verletzten oder beleidigen, sondern eher zum gemeinsamen Dialogen und Debatten anregen. Der 30. September wurde in Erinnerung an die Reaktionen über die Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen, in einer dänischen Zeitung, gewählt. (welcher-tag-ist-heute.org)

Oktober

1. Oktober Internationaler Tag der älteren Menschen

Die Zukunft sieht alt aus. Das ist keine gruselige Voraussage einer versierten Kirmes Wahrsagerin, sondern eine realistische Einschätzung zukünftiger Lebenswirklichkeiten. Das Schlagwort demografischer Wandel dürfte mittlerweile jedem Menschen schon mal begegnet sein.

In den nächsten 35 Jahren wird der Anteil von über 60-jährigen an der Weltbevölkerung bei rund 21 Prozent liegen. Diese Einschätzung erfordert zwar ein politisches und gesellschaftliches Umdenken, kann aber auch eine Bereicherung für unser aller Leben sein. Um auf die Chancen und anstehenden Herausforderungen in Bezug auf die immer älter werdende Gesellschaft aufmerksam zu machen und gleichzeitig die Diskriminierung älterer Menschen zu reduzieren, hat die UN Generalversammlung den 1. Oktober im Jahr 1990 zum Welttag der älteren Menschen erklärt. (dertagdes.de)

4. Oktober Sputnik 1

Sputnik 1 (Begleiter, Trabant (der Erde)) war der erste künstliche Erdsatellit. Mit ihm begann am 4. Oktober 1957 das Zeitalter der Raumfahrt.

Der Satellit war zwar von der Sowjetunion für den Verlauf des Internationalen Geophysikalischen Jahres (IGY 1957–58) angekündigt worden, doch rechnete die westliche Fachwelt erst Mitte 1958 mit der Fertigstellung der sowjetischen Entwicklungen und wurde durch den Start überrascht. Auch in der westlichen Öffentlichkeit löste der Start Besorgnisse aus; diese wurden mit dem Begriff Sputnikschock benannt. (Wikipedia)

4. Oktober Welttierschutztag

Der Welttierschutztag ist ein internationaler Aktionstag für den Tierschutz, der am 4. Oktober begangen wird. (Wikipedia)

5. Oktober Welttag der Lehrerin und des Lehrers

Den 5. Oktober hat die UNESCO 1994 zum Welttag der Lehrerin und des Lehrers ausgerufen. Er erinnert an die ILO/UNESCO-Empfehlung über die Stellung der Lehrer (1966) und die bedeutende Rolle der Lehrer für qualitativ hochwertige Bildung. Ziel des Welttags ist es, auf die verantwortungsvolle Aufgabe von Lehrern aufmerksam zu machen und das Ansehen der Lehrer weltweit zu steigern. (unesco.de)

12. Oktober Entdeckung Amerikas

Unter der Entdeckung Amerikas versteht man die erste Sichtung des amerikanischen Kontinents durch Seefahrer aus dem europäischen Zivilisationsraum. Obwohl bekannt ist, dass bereits um das Jahr 1000 Grænlendingar - unter Leif Eriksson – amerikanischen Boden betraten, gilt Christoph Kolumbus als Entdecker Amerikas, da erst nach seiner Entdeckung der Karibik am 12. Oktober 1492 die kontinuierliche Erkundung und schließlich Kolonisierung des Kontinents durch die europäischen Nationen begann, weshalb dieses Datum einen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte markiert. (Wikipedia)

17. Oktober Internationale Tag für die Beseitigung der Armut

Der 17. Oktober ist der Internationale Tag für die Beseitigung der Armut.

Der Kampf gegen Armut hat laut einer Studie im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends Fortschritte gemacht. Von 2001 bis 2011 habe es „einen historischen Rückgang der globalen Armut“ gegeben, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Studie des US-Instituts Pew Research Center.

Der Anteil der Weltbevölkerung, die mit weniger als zwei Dollar (1,82 Euro) pro Tag auskommen muss und daher als „arm“ eingestuft wird, sei in dem Zeitraum von 29 auf 15 Prozent zurückgegangen. (welt.de)

November

3. November Laika

Die Hündin Laika war das erste Lebewesen der am 3. November 1957, das vom Menschen gezielt in eine Umlaufbahn um die Erde befördert wurde. Im Rahmen der Mission Sputnik 2 wurde sie am 3. November 1957 an Bord des sowjetischen Raumflugkörpers in den Weltraum geschickt. Ihre Rückkehr zur Erde war zwar nicht vorgesehen, dennoch überraschte ihr früher Tod. Über den Zeitpunkt ihres Todes und die Todesursache herrschte jahrzehntelang Unklarheit. 2002 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass Laika einige Stunden nach dem Start der Rakete starb, vermutlich an Überhitzung und Stress. Die Mission gilt dennoch als Erfolg. Die Erkenntnisse aus Sputnik 2 ermöglichten letztlich erst die bemannte Raumfahrt mit Juri Gagarin. (Wikipedia)

9. November Internationaler Tag gegen Faschismus und Antisemitismus

Der 9. November wurde zum Internationalen Tag gegen Faschismus und Antisemitismus erklärt. Damit soll an die große Judenverfolgung in der Nacht vom 9. auf den 10. No­vember 1938 erinnert werden. In ganz Deutschland wur­den Synagogen angezündet, jüdische Geschäfte und Woh­nungen ausgeplündert sowie zahlreiche Menschen verhaftet und in Kon­zentrationslager verschleppt. Nach den zahllosen zerbro­chenen Schaufenstern mit ihren im Licht blitzenden Splittern und Scherben wurde diese Aktion von den Nazis spöttisch „Reichskristallnacht“ genannt. (talktogether.org)

13. November Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris

Die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris waren koordinierte, islamistisch motivierte Attentate an fünf verschiedenen Orten im 10. und 11. Pariser Arrondissement sowie an drei Orten in der Vorstadt Saint-Denis. Nach Angaben der französischen Regierung wurden 130 Menschen getötet und 352 verletzt, davon 97 schwer. Außerdem starben sieben der Attentäter in unmittelbarem Zusammenhang mit ihren Attacken. Zu den Anschlägen bekannte sich die terroristische Vereinigung „Islamischer Staat“ (IS). (Wikipedia)

25. November Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Überall auf der Welt sind Mädchen und Frauen Opfer von körperlichen, seelischen oder sexuellen Gewalttätigkeiten. Rund 70 Prozent aller Frauen haben mindestens ein mal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren, sogar viele Schwangere sind davon betroffen. Diese erschreckenden Zahlen brachten die UN Generalversammlung dazu, den 25 November zum Welttag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zu erklären. Im Jahr 2000 wurde dieser Welttag erstmals begangen. (dertagdes.de)

Dezember

1. Dezember Welt-AIDS-Tag

Der Welt-AIDS-Tag wird jährlich von der UNAIDS - der AIDS-Organisation der Vereinten Nationen - organisiert und findet am 1. Dezember statt. (Wikipedia)

6. Dezember Amoklauf an der Polytechnischen Hochschule Montréal 1989

Der Amoklauf an der Polytechnischen Hochschule Montréal 1989, auch bekannt als Montreal-Massaker, geschah am 6. Dezember 1989 an der École polytechnique de Montréal in Québec, Kanada. Der 25-jährige Marc Lépine tötete 14 Frauen und verletzte 14 weitere Personen, darunter vier Männer, bevor er sich selbst das Leben nahm. Mit der Begründung, er würde den "Feminismus bekämpfen", betrat Lépine verschiedene Räume des Gebäudes und schoss gezielt auf Frauen. Der Amoklauf dauerte knapp 20 Minuten. Lépine hinterließ einen Abschiedsbrief, in dem er behauptete, Feministinnen hätten sein Leben ruiniert und das Massaker habe politische Motive. Der Brief enthielt zudem eine Liste mit den Namen von 19 Frauen aus Québec, die Lépine für Feministinnen hielt und deshalb umbringen wollte.(Wikipedia)

9. Dezember Welt-Anti-Korruptions-Tag

Der Welt-Anti-Korruptions-Tag oder auch Weltantikorruptionstag wird seit 2003 am 9. Dezember begangen, als das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption in Mérida (Mexiko) zur Unterzeichnung vorlag. (Wikipedia)

10. Dezember Tag der Menschenrechte

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember gefeiert und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen.

Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag jährlich den Sacharow-Preis, die Organisation Reporter ohne Grenzen ihren Menschenrechtspreis. (Wikipedia)

18. Dezember Internationaler Tag der Migranten

Im Dezember 2000 hat die UNO den 18. Dezember als den Internationalen Tag der Migranten ausgerufen.

Am 18. Dezember 1990 wurde die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Migranten und ihrer Familienangehörigen von der UN-Vollversammlung angenommen. Sie ist der primäre internationale Standard mit dem Regierungen ihre nationalen gesetzlichen Schutzmechanismen messen sollten. Die Konvention selbst ist jedoch noch nicht in Kraft getreten, da von den 20 nötigen Ratifizierungen bis jetzt nur 17 zustande gekommen sind. Im Dezember 2000 hat die UNO den Ersten Internationalen Tag der Migranten ausgerufen. (Wikipedia)

19. Dezember Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche

Bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche erschoss der islamistische Attentäter Anis Amri am 19. Dezember 2016 den Speditionsfahrer eines Sattelzugs, raubte den Lkw und steuerte ihn gegen 20 Uhr in eine Menschenmenge auf dem Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, der auf dem Breitscheidplatz im Berliner Ortsteil Charlottenburg stattfand. (Wikipedia)

20. Dezember Internationaler Tag der menschlichen Solidarität

Der internationale Tag der menschlichen Solidarität findet am 20. Dezember 2017 statt. Die Solidarität wurde durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen als wesentlicher und allgemeingültiger Wert anerkannt. In diesem Zuge wurde 2005 der 20. Dezember eines jeden Jahres zum Tag der menschlichen Solidarität erklärt. Der Aktionstag soll verdeutlichen, wie wichtig es ist, globale Herausforderungen gemeinsam anzugehen und so die weltweiten Entwicklungsziele zu erreichen. (kleiner-kalender.de)

23. Dezember Festivus

Festivus ist in den USA ein von der Sitcom Seinfeld inspirierter parodierender Gegenentwurf zur klassischen Weihnachtsfeier in der Familie, der keine historische oder religiöse Bedeutung hat. Merkmale sind das Aufstellen einer einfachen Metallstange (Festivus Pole) anstelle des Weihnachtsbaums und außerdem das Äußern von Klagen über Ärger und Enttäuschungen, welche einem die beim gemeinsamen Abendessen anwesenden Familienmitglieder bereitet haben (Airing of Grievances) sowie ein Kräftemessen zwischen dem Familienoberhaupt und einem von diesem ausgewählten Tischgenossen (Feats of Strength) (Wikipedia)