Lysistrata

Lysistrata (altgr. Lysistráte, aus lysis „Auflösung“ und stratós „Heer“), Die Heeresauflöserin, gehört zu den bekanntesten Komödien des griechischen Dichters Aristophanes. Sie wurde von ihm im Frühjahr 411 v. Chr. – im zwanzigsten Jahr des Peloponnesischen Krieges – bei den Lenäen zur Aufführung gebracht. Im selben Jahr entmachteten in Athen Aristokraten durch einen Putsch die radikaldemokratische Regierung. Lysistrata ist das dritte der pazifistischen Stücke des Aristophanes, die den Krieg zum Thema haben.

Inhalt

Das Stück thematisiert den Kampf einiger Frauen gegen die Männer als Verursacher von Krieg und den damit verbundenen Leiden. Getragen von dieser Erkenntnis verschwören sich die Frauen Athens und Spartas, um den Frieden zu erzwingen. Sie besetzen unter Führung der Titelheldin Lysistrata die Akropolis und verweigern sich fortan sexuell gegenüber ihren Gatten. In Sparta wird durch Lampito ähnliches veranlasst. Nach einigen Verwicklungen und Rückschritten – mehrfach versuchen liebestolle Frauen, die Burg in Richtung der Männer zu verlassen, oder die erbosten Herren, selbige zu erstürmen – führt der Liebesentzug tatsächlich zum Erfolg.

Nachwirkung

1987 wurde Lysistrata durch den Comickünstler Ralf König in Form eines gleichnamigen Comics interpretiert. Hierbei diente die Vorlage als Basis für eine mit Anachronismen gespickte Persiflage auf Geschlechterrollen und Sexualität, Krieg und Pazifismus sowie nicht zuletzt auch auf das Theater und die griechische Komödie an sich. Das Hauptaugenmerk der Handlung liegt dabei auf dem Thema Homosexualität. Der Stoff wurde 2002 in Spanien verfilmt und kam 2004 auch in die deutschsprachigen Kinos.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org

Ralf König - Lysistrata

Ralf König: "Lysistrata habe ich damals in nur einem Monat aufs Papier gekritzelt. Ich konnte gar nicht so schnell zeichnen, wie mir die Ideen kamen, und mich an der Vorlage von Aristophanes entlangzuhangeln und sie nach meinem Plan auszuschmücken, machte mir Riesenspaß. Die Idee, der antiken Geschichte von den Frauen, die sich um des Friedens Willen ihren kriegerischen Männern sexuell entziehen, eine Gruppe von Tunten hinzuzufügen, die davon profitieren, erschien mir so naheliegend, dass ich Angst hatte, jemand könnte sie mir vor der Nase wegschnappen.

Es gab mehrere Theaterfassungen, zuletzt im Sommer 2006 in Houston, Texas, und eine spanische Verfilmung, die ich gelungen fand, auch wenn die Frauen viel zu jung und attraktiv daher kamen, die Heteromänner – leider – zu ungeil und die Schwulen allesamt unerträglich tuntig. Das hatte ich im Comic anders gemeint, aber tja, wenn Heteros casten ..."

Quelle: http://www.ralf-koenig.de/lysistrata.html

Ralf Königs Lysistrata 1/6

Gepostet von: Kanal von PauHa86

Hochgeladen am 06.07.2011

Lysistrata nach einem Comic von Ralf König

Quelle: www.youtube.com

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