Der Vatikan und totalitäre Regime

Gepostet von: EvoHumanismus

Veröffentlicht am 16.09.2011

Lukas Mihr: Päpste, Vatikan und totalitäre Regime im 20. Jahrhundert; an einem speziellen Beispiel der kroatischen faschistischen Bewegung "Ustascha" und der "Rattenlinie". Lukas Mihr ist Student der Geschichte an der Universität Hamburg, schreibt seit 2008 für den Humanistischen Pressedienst (hpd) und ist dort Redakteur.

Die Rattenlinie (von Lukas Mihr)

Auch nach 1945 brach die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Nazis nicht abrupt ab. Manche Kleriker wollten selbst nach Kriegsende nichts von der Katastrophe wissen, die Europa überkommen hatte, und sahen in den Nationalsozialisten immer noch die Retter vor dem Bolschewismus.

Einer von ihnen war der österreichische Bischof Alois Hudal, der 1923 Rektor des Collegio Teutonico di Santa Maria dell'Anima (deutsche Nationalkirche in Rom) wurde. In dieser Position war er der oberste Geistliche für die Auslandsdeutschen in Italien.

Hudal war, wie so viele der damaligen geistlichen Würdenträger, vom Aufstieg des Nationalsozialismus fasziniert. Seiner Herkunft gemäß begrüßte der deutsch-nationale Bischof die Machtergreifung Hitlers. In einer Rede vom 1. Mai 1933 verkündete er in der Anima vor geladenen Gästen, unter anderem deutschen Geistlichen und Angehörigen der NSDAP, folgendes:

Was Sie schon immer über den Vatikan wissen sollten - Fachtagung an der TU Berlin zu Papst und Vatikan anlässlich des Besuchs von Benedikt XVI. im September 2011 in Berlin.

Alle Vorträge im Überlick: hpd.de/node/12007

Veranstalter: Atheistische Hochschulgruppe (ATH) in Kooperation mit den Evolutionären Humanisten Berlin-Brandenburg e.V. (EHBB) und dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA).

Quelle: www.youtube.de