Die Website zum Protestjahr 2010 der ehemaligen Heimkinder

Berlin. Am Runden Tisch Heimerziehung forderten die Opfervertreter eine Rentenzahlung in Höhe von 300 Euro monatlich. Zu viel, meinten die Experten des Staates und der Kirchen. Ein aktueller Präzedenzfall zeigt jedoch, dass ehemalige Heimkinder schon jetzt eine etwa doppelt so hohe Entschädigungsrente erhalten können. „Der Fall Whiteman gibt uns Hoffnung, dass wir Heimkinder doch nicht mit leeren Händen dastehen werden“, sagte die Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder, Monika Tschapek-Güntner.

Webseite: http://jetzt-reden-wir.org/

Heimopfer Kulturjornal

Gepostet von: heimopferklaerenauf

Hochgeladen am 06.12.2010

Zerstörte Kindheit - Wie ehemaligen Heimkindern weiter Unrecht widerfährt Es begann so vielversprechend vor zwei Jahren: Der Bundestag beschließt, einen Runden Tisch einzurichten. Endlich sollten die Opfer grausamer Heimerziehung in der Bundesrepublik ihr Recht bekommen und vor allem entschädigt werden. Tatsächlich wurden bis in die 1970er-Jahre hinein mehr als eine halbe Million Kinder in kirchlichen und staatlichen Heimen schwer misshandelt. Viele leiden noch heute unter dem Erlebten, verschweigen diesen Teil ihres Lebens aber aus Scham - selbst gegenüber den Angehörigen. Zwar wird jetzt öffentlich über ihre Leiden gesprochen, doch wenn am 10. Dezember der Runde Tisch ein letztes Mal tagt, wird es wohl keine Einigung zwischen Betroffenen und Trägern der Heime über finanzielle Entschädigungen geben. Das "Kulturjournal" fragt nach: War der Runde Tisch nur eine Alibiveranstaltung, und wird den ehemaligen Heimkinder wieder Unrecht getan?

Quelle: www.youtube.de