Die Finanzen der Katholischen Kirche: Der Rest ist Schweigen - mit Carsten Frerk (gbs)

Gepostet von: gbs Koblenz

Am 08.05.2014 veröffentlicht

Der Fall des umstrittenen Bischofs Tebartz-van Elst hat gezeigt, wie intransparent die Finanzen vieler Bistümer sind. Die Kontrolle über einen beträchtlichen Teil haben in der Regel nur der Bischof und enge Vertraute. Und nicht alle geben Auskunft über dieses Vermögen.

Die Methode hat sich bewährt. "Bisher hat sich die Kirche nach dem Prinzip verhalten: Ducken, schweigen, weitermachen. Das war sehr erfolgreich. Sie haben alle Skandale damit gut überstanden. Warum sollen sie sich da ändern?", sagt Carsten Frerk. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Politikwissenschaftler mit den Finanzen der katholischen Kirche. An eine neue Transparenz nach dem Skandal um die mindestens 31 Millionen Euro teure Bischofsresidenz in Limburg glaubt er nicht.


Längst geht es bei den Diskussionen nicht mehr bloß um die Verfehlungen des Limburger Bischofs Franz-Peter Tebartz-van Elst. Nun wird die Systemfrage diskutiert. Dabei geht es vor allem um die Finanzierung der katholischen Kirche in Deutschland.

Quelle: www.youtube.com