Der letzte Universalgelehrte - Leibniz und der harmonische Kosmos

Gepostet von: Philosophie

Veröffentlicht am 04.05.2014

Der Gedanke der Harmonie, also der wechselseitigen Anpassung allen Daseins, durchzieht die gesamte Leibnizsche Philosophie: Seine Auffassung von Glückseligkeit bildet mit dem theoretischen Gedanken der Harmonie eine erstaunliche Einheit.

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Wie Gottfried W. Leibniz die Welt sah

Gepostet von: ZDF

Veröffentlicht am 16.01.2014

Wir leben in der besten aller möglichen Welten. Zu dieser Überzeugung kam einst Gottfried Wilhelm Leibniz. Und Harald Lesch macht deutlich, weshalb es an diesem Satz keinen Zweifel geben kann.

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Geschichte der Philosophie (12): Leibniz, Prof. Dr. Torsten Wilholt

Gepostet von: InstPhil

Veröffentlicht am 24.01.2014

Masterstudiengang Wissenschaftsphilosophie tinyurl.com/WissPhil
Vorlesung "Einführung in die Geschichte der Philosophie I" von Prof. Dr. Torsten Wilholt, Institut für Philosophie, Leibniz Universität Hannover

12. Vorlesung vom 25.1.2014: "Leibniz"
Gottfried Wilhelm Leibniz Prinzip des zureichenden Grundes Prinzip des Widerspruchs Prinzip der Identität des Ununterscheidbaren Praedicatum inest subjecto Substanz Monade Prästabilierte Harmonie Raum-Zeit-Relationalismus Isaac Newton Samuel Clarke Leibniz-Clarke-Briefwechsel Theodizee Beste aller möglichen Welten Scientia generalis Characteristica universalis Calculus logicus

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Wozu noch Leibniz? 1. Natur. Prof. Brandon Look, Leibniz Vorlesungen 2016

Gepostet von: InstPhil

Veröffentlicht am 23.09.2016

Aufzeichnung des ersten von drei Vorträgen im Rahmen der Leibniz Vorlesungen 2016 vom 14. Juni 2016.

Wie aktuell ist die leibnizsche Philosophie heute noch? Darüber sprach Professor Brandon C. Look, einer der international renommiertesten Experten für die Philosophie Gottfried Wilhelm Leibniz', in den Leibniz-Vorlesungen 2016, veranstaltet vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mir dem Historischen Museum Hannover. Die Vorlesungen stehen unter dem Titel "Wozu noch Leibniz?". Look orientiert sich in drei Einzelvorträgen an den Themen "Natur", "Freiheit" und "Gerechtigkeit".

Brandon C. Look ist University Research Professor und Direktor des Department of Philosophy an der University of Kentucky.

Die Leibniz-Vorlesungen werden seit 1998 jährlich in Hannover veranstaltet -- zunächst von der damaligen Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik, inzwischen vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover. In jedem Jahr berichtet eine an der Spitze der Forschung stehende, international renommierte Persönlichkeit in drei aufeinander folgenden Vorträgen über ihre Forschungsergebnisse. Die Vorlesungen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und vermeiden Fachjargon so weit als möglich.

Im Leibniz-Jahr 2016 waren die Vorlesungen erstmals ausdrücklich auch inhaltlich dem Werk Leibniz' gewidmet. Zu diesem Anlass haben das Institut für Philosophie und das Historische Museum Hannover bei der Ausrichtung der Leibniz-Vorlesungen 2016 zusammengearbeitet.

Zu dieser ersten Vorlesung:

Natur

Die moderne Philosophie des 17. Jahrhunderts zeichnet sich durch eine radikale Erneuerung des Naturverständnisses und der naturwissenschaftlichen Erklärungsmodelle aus. So definieren etwa Descartes, Galileo und Hobbes die natürliche Welt als ein mechanistisches System, in dem sich alles durch die Bewegung ausgedehnter Materie erklären lässt.

Leibniz reicht dieses Erklärungsmodell jedoch nicht, da für ihn die Grundlagen der Naturphilosophie nur in der Metaphysik zu finden sind. Zwei Annahmen spielen eine besondere Rolle: erstens, dass nur das existiert, was ein Einzelding ist, und zweitens, dass eine kausale Wechselwirkung zwischen diesen Dingen unmöglich ist. Diese Thesen führen zu Leibniz’ berühmter „Monadologie“, in der die Welt aus Kraftpunkten oder lebendigen Einheiten (Monaden) besteht, denen jeweils eine spontane Tätigkeit innewohnt.

Obwohl eine Welt aus Monaden zunächst einmal skurril wirkt, sind Leibniz’ Grundideen durchaus plausibel und spielen auch eine Rolle in der gegenwärtigen Metaphysik.

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Wozu noch Leibniz? 2. Freiheit. Prof. Brandon Look, Leibniz Vorlesungen 2016

Gepostet von: InstPhil

Veröffentlicht am 23.09.2016

Aufzeichnung des zweiten von drei Vorträgen im Rahmen der Leibniz Vorlesungen 2016 vom 15. Juni 2016.

Wie aktuell ist die leibnizsche Philosophie heute noch? Darüber sprach Professor Brandon C. Look, einer der international renommiertesten Experten für die Philosophie Gottfried Wilhelm Leibniz', in den Leibniz-Vorlesungen 2016, veranstaltet vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mir dem Historischen Museum Hannover. Die Vorlesungen stehen unter dem Titel "Wozu noch Leibniz?". Look orientiert sich in drei Einzelvorträgen an den Themen "Natur", "Freiheit" und "Gerechtigkeit".

Brandon C. Look ist University Research Professor und Direktor des Department of Philosophy an der University of Kentucky.

Die Leibniz-Vorlesungen werden seit 1998 jährlich in Hannover veranstaltet -- zunächst von der damaligen Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik, inzwischen vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover. In jedem Jahr berichtet eine an der Spitze der Forschung stehende, international renommierte Persönlichkeit in drei aufeinander folgenden Vorträgen über ihre Forschungsergebnisse. Die Vorlesungen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und vermeiden Fachjargon so weit als möglich.

Im Leibniz-Jahr 2016 waren die Vorlesungen erstmals ausdrücklich auch inhaltlich dem Werk Leibniz' gewidmet. Zu diesem Anlass haben das Institut für Philosophie und das Historische Museum Hannover bei der Ausrichtung der Leibniz-Vorlesungen 2016 zusammengearbeitet.

Zu dieser zweiten Vorlesung:

Freiheit

Die Frage, ob menschliche Freiheit angesichts einer göttlichen Vorsehung und der Naturgesetze möglich ist, beschäftigt Leibniz durch seine ganze philosophische Karriere. Eine Handlung kann nur dann als frei gelten, wenn sie sowohl spontan als auch vernünftig, dabei aber nicht zwingend ist, das heißt, wenn es eine Alternative gibt. Streng genommen ist Leibniz aber der Auffassung, dass alles in dieser Welt determiniert ist und es keinen Platz für Alternativen gibt. Um diesen Widerspruch aufzulösen argumentiert Leibniz, dass Gott unendlich viele mögliche Welten hätte erschaffen können, und da diese anderen Welten in dem göttlichen Verstand tatsächlich existieren, gibt es eben auch Alternativen. Somit schließen Determinismus und Freiheit sich nicht aus.

Leibniz’ Idee von anderen möglichen Welten hat die moderne Philosophie immer wieder inspiriert. In der gegenwärtigen Metaphysik, Logik und Sprachphilosophie werden Zentralbegriffe wie Notwendigkeit und Zufälligkeit damit erfolgreich analysiert und erklärt.

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Wozu noch Leibniz? 3. Gerechtigeit. Prof. Brandon Look, Leibniz Vorlesungen 2016

Gepostet von: InstPhil

Veröffentlicht am 23.09.2016

Aufzeichnung des dritten von drei Vorträgen im Rahmen der Leibniz Vorlesungen 2016 vom 16. Juni 2016.

Wie aktuell ist die leibnizsche Philosophie heute noch? Darüber sprach Professor Brandon C. Look, einer der international renommiertesten Experten für die Philosophie Gottfried Wilhelm Leibniz', in den Leibniz-Vorlesungen 2016, veranstaltet vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mir dem Historischen Museum Hannover. Die Vorlesungen stehen unter dem Titel "Wozu noch Leibniz?". Look orientiert sich in drei Einzelvorträgen an den Themen "Natur", "Freiheit" und "Gerechtigkeit".

Brandon C. Look ist University Research Professor und Direktor des Department of Philosophy an der University of Kentucky.

Die Leibniz-Vorlesungen werden seit 1998 jährlich in Hannover veranstaltet -- zunächst von der damaligen Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik, inzwischen vom Institut für Philosophie der Leibniz Universität Hannover. In jedem Jahr berichtet eine an der Spitze der Forschung stehende, international renommierte Persönlichkeit in drei aufeinander folgenden Vorträgen über ihre Forschungsergebnisse. Die Vorlesungen sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und vermeiden Fachjargon so weit als möglich.

Im Leibniz-Jahr 2016 waren die Vorlesungen erstmals ausdrücklich auch inhaltlich dem Werk Leibniz' gewidmet. Zu diesem Anlass haben das Institut für Philosophie und das Historische Museum Hannover bei der Ausrichtung der Leibniz-Vorlesungen 2016 zusammengearbeitet.

Zu dieser dritten Vorlesung:

Gerechtigkeit

Leibniz’ Ethik und Sozialphilosophie werden oft ignoriert oder geringgeschätzt. Dabei sind zwei Punkte heute mehr denn je von zentralem Interesse: Leibniz war der Ansicht, dass Gerechtigkeit die Nächstenliebe des Weisen und religiöse Toleranz der Grundstein einer zivilen Gesellschaft sei.

Leibniz zählt zu den Rationalisten in der frühmodernen Philosophie und zu den Vorreitern der Aufklärung. Sein gesamtes philosophisches und politisches Wirken, insbesondere im Hinblick auf Moral und Gerechtigkeit ist den Geboten der Vernunft verpflichtet. Dennoch hat Leibniz’ Definition von Gerechtigkeit zwei Elemente, die auf der Vernunft basierende Weisheit und die Nächstenliebe. Nur durch das Zusammenwirken beider Eigenschaften ist religiöse Toleranz möglich.

Zwar ist Leibniz mit verschiedenen politischen Bemühungen gescheitert, wie zum Beispiel die Versöhnung und Vereinigung der Konfessionen, seinen Glauben an die Fähigkeit des Menschen zur Vernunft ließ er sich dennoch nicht nehmen. Vielleicht ist gerade dieser aussichtslose Optimismus das Geheimnis der leibnizschen Nächstenliebe.

Quelle: www.youtube.de