Arthur Schopenhauer - Die Welt als Wille und Vorstellung

Gepostet von: Philosophie

Veröffentlicht am 04.05.2014

Das Leben ist ein Geschäft, das die Kosten nicht deckt, schreibt Arthur Schopenhauer. Leben heißt Leiden. Nicht die Vernunft leitet die Welt, wie die zeitgenössischen Philosophenkollegen annahmen, sondern der Wille, ein unbewusster, blinder, animalischer Lebensdrang, der nie befriedigt ist und uns unaufhörlich peinigt.

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Ein globaler Denker - Arthur Schopenhauer

Gepostet von: Philosophie

Veröffentlicht am 04.05.2014

Gespräch aus dem Jahre 2010.

Schopenhauer gehört zu den Poeten unter den westlichen Philosophen. «Alles Wollen entspringt aus Bedürfnis, also aus Mangel, also aus Leiden. Diesem macht die Erfüllung ein Ende.» Wunderbare, einprägsame Formulierungen wie diese zieren sein Hauptwerk «Die Welt als Wille und Vorstellung» (1818). In Anlehnung an Kant untersucht Schopenhauer die Erkenntnisfähigkeit des Menschen und kommt zum Schluss, dass die ganze Welt blosse «Vorstellung» der Sinne sei und wir nichts über das wahre Wesen der Dinge erfahren könnten. Die treibende Kraft der Welt und des Lebens sei der «Wille», der völlig losgelöst von Zweck und Vernunft dafür sorge, dass Menschen und Tiere geboren werden, Bäume wachsen. Schopenhauer erschüttert damit die vernunftzentrierte Aufklärungsphilosophie von Kant: «Wenn der Wille eine grundlos waltende Macht ist, bleibt kaum eine Hoffnung für den Menschen, und sein Dasein verwandelt sich in eine nie versiegende Quelle des Leidens.»

Die Philosophie Schopenhauers beeinflusste Denker und Künstler wie Friedrich Nietzsche, Richard Wagner und Thomas Mann nachhaltig. Schopenhauer tritt uns heute in neuer Gestalt entgegen: als Denker mit Weitblick, der schon früh kulturelle Grenzen überwand, indem er europäische Metaphysiktradition mit östlichen Weisheitslehren verband. In der Tradition der Aufklärung war er ein Ideologiekritiker, der keine beweisbaren aber dennoch begründete Vermutungen aufstellte, die unserem Weltbild einen Rahmen geben können.

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Sieg der Entsagung - Leben und Sterben mit Arthur Schopenhauer

Gepostet von: Philosophie

Veröffentlicht am 04.05.2014

Arthur Schopenhauer entwickelte eine eigene Position des Subjektiven Idealismus. In seinem Hauptwerk "Die Welt als Wille und Vorstellung" vertrat der Philosoph als einer der Ersten die Überzeugung, dass der Welt ein unvernünftiges Prinzip zugrunde liege.

Aus `Essay und Diskurs` (Deutschlandfunk). Von Konstantin Sakkas. Sendung vom 19.09.2010

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Philosophie ''Die Welt ist eben die Hölle'' Schopenhauer

Gepostet von: Juan Doa

Veröffentlicht am 27.03.2014

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