Christian Ehring

Christian Ehring (* 18. September 1972 in Rheinhausen) ist ein deutscher Moderator, Kabarettist, Autor und Musiker.

Werdegang

Christian Ehring wurde 1972 in Rheinhausen geboren. Aufgewachsen in Krefeld, gründete er 1990 mit Eva Bitterlich und Volker Diefes das Kabarett Die Scheinheiligen, das sich diverse Kleinkunstpreise, darunter St. Ingberter Pfanne und Obernburger Mühlstein, erspielte. Im Jahr 1998 wechselte er zusammen mit Diefes zum Ensemble des Düsseldorfer Kom(m)ödchens. In den Jahren 1998 bis 2002 war Ehring in den Kom(m)ödchen-Produktionen Die letzten Tage von Erkrath, Amok und Big News zu sehen, an denen er auch als Autor und Komponist beteiligt war. Von 2002 bis 2006 trat Ehring überwiegend als Solokünstler auf und arbeitete als Autor unter anderem für Dieter Hallervorden, Distel (Berlin), Herkuleskeule (Dresden), Leipziger Pfeffermühle und die Kölner Stunksitzung sowie für Käpt’n Blaubär und Freitag Nacht News.

Im Jahr 2006 kehrte Ehring ans Kom(m)ödchen zurück, diesmal als Ensemblemitglied, Autor, Komponist und künstlerischer Leiter. Zusammen mit Maike Kühl und Heiko Seidel ist er dort in den Stücken Couch. Ein Heimatabend sowie Sushi. Ein Requiem und Freaks. Eine Abrechnung zu sehen. Seit Mai 2009 gehört er zum Team der ZDF-heute-show. Im Juli 2011 übernahm er die Moderation von Extra 3. Während der Sommerpause der „heute-show“ moderierte er die Kurzversion „heute-show xxs“.

Ehring lebt in Düsseldorf und hat zwei Töchter.

Sonstiges

Im Zusammenhang mit dem in der Satireshow Extra 3 am 17. März 2016 ausgestrahlten Video Erdowie, Erdowo, Erdogan kam es zu diplomatischen Verstimmungen mit der Türkei. Insbesondere der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan erregte sich über den seiner Meinung nach respektlosen Umgang mit seiner Person. Der deutsche Botschafter in Ankara wurde einbestellt und die deutsche Regierung zu einer Stellungnahme genötigt. Sowohl der Botschafter als auch die stellvertretende Regierungssprecherin distanzierten sich von den Vorwürfen der Türkei und verteidigten die Presse- und Meinungsfreiheit. Auch EU-Kommissionspräsident Juncker schaltete sich ein. „Er begrüßt es nicht, dass der deutsche Botschafter nur wegen eines satirischen Lieds einberufen wurde“, sagte eine Sprecherin Junckers. Er glaube, dass dies „die Türkei weiter von der EU entfernt, anstatt sie näher an uns heranzuführen“.

Am 30. März 2016 legte Moderator Ehring nach und kürte in ironischer Weise den türkischen Präsidenten zum „Mitarbeiter des Monats“. In der Sendung wird das Video erneut gezeigt, in dem Bilder von Erdogan mit satirischem Songtext verschnitten sind – diesmal auch mit türkischen Untertiteln. „Vielleicht hat Erdogan den Beitrag nicht verstanden?“ fragte Moderator Christian Ehring.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.de