Top 10 meiner Lieblingsbücher

Und hier sind sie, meine 10 Lieblingsbücher!

Die Liste führen vier religionskritische, "wahnsinnige" Bücher an, dann folgen kirchenkritische-, philosophische-, geschichts- und gesellschaftkritische Bücher.

Und wenn mir jemand den Vorwurf macht, dass nicht 10 sondern 12 Bücher in der Top-Liste aufgeführt sind, kann ich nur sagen: "Ich weiss! Ich konnte einfach keines von den aufgeführten Bücher auslassen..."

Richard Dawkins: Der Gotteswahn

Der Gotteswahn (englisch The God Delusion) ist der Titel einer 2006 erstmals bei Houghton Mifflin im englischen Original erschienenen Monografie Richard Dawkins’, in der er sich gegen theistische Religionen und insbesondere gegen die drei abrahamitischen Weltreligionen wendet. Dawkins’ zentrale Thesen sind, dass jeder Glaube an Gott in all seinen Formen irrational sei und dass Religion in der Regel schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Gesellschaft habe Das Buch war weltweit ein großer Verkaufserfolg und gilt seither als einer der Haupttexte des „Neuen Atheismus“.

Mehr...

Heinz-Werner Kubitza: Jesuswahn

Wie die Christen sich ihren Gott erschufen
Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung

Die Bibel ist das am meisten überschätzte Buch der Weltliteratur, Jesus von Nazareth die am meisten überschätzte Person der Weltgeschichte, die Kirchen sind Formen der organisierten Irrationalität. Mit solchen Thesen hinterfragt der Autor, selbst promovierter Theologe, die in Europa vorherrschende Religion des Christentums. In gut lesbarer Form und nicht ohne Ironie wird gefragt, ob die Bibel denn tatsächlich ein gutes und ethisch wertvolles Buch sei, wie die Kirchen immer wieder behaupten, oder ob sich im Alten Testament nicht vielmehr ein zorniger Kriegsgott austobt und das Neue Testament für das Ende der Zeiten die Vernichtung aller Ungläubigen ankündigt. "Wer da glaubt und getauft wird, der soll selig werden, wer aber nicht glaubt, der soll verdammt werden." (Mk 16.16).

Mehr...

Heinz-Werner Kubitza: Der Dogmenwahn

Scheinprobleme der Theologie.
Holzwege einer angemaßten Wissenschaft

Die Theologie steht an Universitäten unter Denkmalschutz. Und wenig hilfreich scheinen auch die Beiträge zu sein, die die Theologie zu einer modernen Weltsicht beisteuern kann. Denn wo andere Fakultäten seit der Aufklärung die Welt real verändert haben, wird es in der Theologie schon als Innovation gefeiert, wenn ein alter Holzweg von Zeit zu Zeit mit viel verbalem Aufwand wieder frei geräumt oder eine neue Schule begründet wird.

Mehr...

Heinz-Werner Kubitza: Der Glaubenswahn

Wie die Christen sich ihren Gott erschufen
Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung

Der Gott des Alten Testaments ist ein Problem. Denn der biblische Jahwe ist nicht der friedliebend barmherzige Vater, als den ihn die Kirchen gerne verkünden. Stattdessen tritt er – für Gläubige irritierend – immer wieder als Kriegsgott auf, als gnadenloser Rachegott und übler Ausländerfeind, ja sogar als Massenmörder oder sexueller Gewalttäter. Ein Gott mit fast schon faschistoiden Zügen.

Bei seinen Expeditionen in die Untiefen des Alten Testaments und die moderne Forschungslage liefert Heinz-Werner Kubitza Antworten auf die Frage, wer diesen Gott so grausam gemacht hat. Und macht plausibel, dass die von den Kirchen wie Helden verehrten Propheten als die ersten historisch greifbaren Vertreter eines religiösen Extremismus gelten müssen.

Mehr...

Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums

Karlheinz Deschners «Kriminalgeschichte des Christentums» präsentiert auf etwa 6000 Seiten in zehn Bänden eine einzigartige Forschungsarbeit. In insgesamt rund 350 000 Exemplaren verbreitet, zählt sie zu den bedeutendsten kirchen- und religionskritischen Werken der Weltliteratur. Dieser Band präsentiert das Sachregister und das Personenregister dazu: ein unentbehrliches Hilfsmittel für die Forschung und für alle Leser und Sammler der «Kriminalgeschichte».

Mehr...

Horst Hermann: Sex und Folter in der Kirche

2000 Jahre Folter im Namen Gottes

Das Standardwerk über die dunklen Seiten des christlichen Glaubens
Der renommierte Kirchenkritiker und Religionssoziologe Horst Herrmann zeigt die Anfälligkeit der christlichen Kirchen für Barbarei und ihre Mitverantwortung für grausame Verbrechen, begangen von Christen im Namen Gottes.

Handfeste Gründe sprechen dafür, dass dies keine Fehlleistungen einzelner Sadisten, sondern Konsequenzen einer bestimmten Theologie sind. Folterer werden nicht geboren, sondern gemacht.

Mehr...

Philipp Blom: Böse Philosophen

Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung

Zu Beginn macht sich der Autor Philipp Blom auf die Suche nach dem Ort, wo sich Paul Henri Thiry d’Holbach und Denis Diderot in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts regelmäßig mit anderen Philosophen und hochrangigen Gelehrten Europas trafen, um sich über verschiedenste radikale Theorien der Aufklärung und Politik auszutauschen. Dabei macht Blom klar, dass sich deren Ideen gegen das gesamte Fundament des damaligen Abendlandes richteten und deutlich radikaler waren, als etwa die der Vertreter der Französischen Revolution.

Mehr...

Arthur Schopenhauer: Die Kunst, sich selbst zu erkennen

Engen Freunden war nicht verborgen geblieben, daß Schopenhauer ein persönliches "Journal intime" führte, das er sorgfältig unter Verschluß hielt. Nach seinem Tod hat man vergeblich danach gesucht. Der Testamentsvollstrecker Wilhelm von Gwinner ließ durchblicken, er habe das Journal auf Wunsch des Verstorbenen vernichtet. In Wahrheit wurden die Texte im Blick auf eine künftige Biographie des verblichenen Philosophen umfänglich durchforstet. Aufgrund dieser Notizen und der wörtlichen Abschriften ganzer Seiten war es möglich, Schopenhauers Originaltext zu rekonstruieren. Die autobiographischen Notizen, Erinnerungen, Gedankensplitter, Lebensmaximen, Zitate und Sinnsprüche bilden geradezu ein Nachschlagewerk zu Schopenhauers ganz persönlicher Lebensweisheit: der Kunst, sich selbst zu erkennen, das Zusammenleben mit anderen Menschen zu meistern und sich in der Welt zurechtzufinden.

Mehr...

Yuval Noah Harari: Eine kurze Geschichte der Menschheit

Der Mensch: Krone der Schöpfung oder Schrecken des Ökosystems?

Wie haben wir, Homo Sapiens, es geschafft, den Kampf der sechs menschlichen Spezies ums Überleben für uns zu entscheiden? Warum ließen unsere Vorfahren, die einst Jäger und Sammler waren, sich nieder, betrieben Ackerbau und gründeten Städte und Königreiche? Warum begannen wir, an Götter zu glauben, an Nationen, an Menschenrechte? Warum setzen wir Vertrauen in Geld, Bücher und Gesetze und unterwerfen uns der Bürokratie, Zeitplänen und dem Konsum? Und hat uns all dies im Lauf der Jahrtausende glücklicher gemacht?

Mehr...

Michael Schmidt-Salomon: Keine Macht den Doofen!

Eine Streitschrift

Die herrschende Dummheit ist stets auch die Dummheit der Herrschenden

Finanzakrobaten, die mit Milliarden jonglieren, aber das kleine Einmaleins nicht beherrschen. Politiker, für die nur Stimmen zählen – statt Argumente. Religiöse Fanatiker, die uns mit modernsten Waffen ins Mittelalter zurückbomben wollen: Hinter der globalen Misere steckt, so Michael Schmidt-Salomon in seiner mitreißenden Streitschrift, eine einzigartige, weltumspannende Riesenblödheit. Ein Aufruf zum Widerstand gegen den Irrsinn unserer Zeit.

Mehr...

Esther Vilar: Die Schrecken des Paradieses

Wie lebenswert wäre das ewige Leben?

Die Unausweichlichkeit des Todes hat die Menschen seit je umgetrieben und nach Antworten suchen lassen auf die Frage, was denn nach dem Leben komme. Selbst im „aufgeklärten“ abendländischen Kulturkreis flüchtet sich ein beachtlicher Teil der Bevölkerung in Vorstellungen von Jenseits, Paradies und ewigem Leben. Um die Eintrittskarte dorthin sicher lösen zu können (ob durch die Vergebung ihrer Sünden oder die Verbesserung ihres Karmas), investieren sie einiges ihrer knappen Lebenszeit.

Mehr...

Esther Vilar: Heiraten ist unmoralisch

"Du sollst nicht heiraten!", unter dieses Motto hat Esther Vilar das hier vorliegende Buch gestellt. Sie vertritt darin die These, daß die Institution Ehe heute längst nicht mehr zeitgemäß ist, und erklärt, warum eheliche Gemeinschaften inzwischen laut Statistik mit einer Wahrscheinlichkeit von fast fünfzig Prozent von vorne herein zum Scheitern verurteilt sind. Gleichzeitig macht sie zahlreiche konkrete Vorschläge, wie eine andere, glücklichere Form des Zusammenlebens von Mann und Frau aussehen könnte.

Mehr...