Zwei Kletterer und die Lawine

Ricki und Tibi waren in den Alpen zum Klettern. Es lag noch viel Schnee und es war schwer und gefährlich voranzukommen. Vor Lawinen war gewarnt worden, aber die beiden hat das nicht sonderlich interessiert.

Und es kam, wie es kommen musste, eine Lawine stürzte den Berg hinunter. Die beide Jungen wurden von der Lawine mitgerissen und sausten in Richtung Tal. Als sie über eine Eisspalte rollten, fielen Ricki und Tibi in die Tiefe.

 

Die Landung war hart, Ricki brach sich ein Bein und Tibi erlitt starke Prellungen. Unten in der Eisspalte war es dunkel und kalt. Die beiden waren hilflos und konnten sich nicht bewegen.

Tibi kam langsam zu sich und hörte Ricki vor Schmerzen schreien. „Hier kann uns nur Gott helfen", sagte Tibi. „Wir können ruhig anfangen zu beten. Schaden kann das nicht.“

 

Mitten im Gebet erschien Jesus. „Na Jungs, was habt ihr verbrochen? Wo tut es weh?“

„Uns hat die Lawine erfasst und wir sind hier gelandet.“

„Was? Könnt ihr nicht lesen? Da stehen überall Schilder, die vor Lawinen warnen.“

„Ja, haben wir gesehen aber…“, versuchte Ricki sich zu rechtfertigen.

„Aber, aber. Kein aber! Jetzt schauen wir mal, was wir da haben: ein Beinbruch, ein paar Prellungen. Kein Problem für mich, ich mach das gleich…“.

 

Und es geschah ein kleines Wunder. Beide sprangen mit voller Kraft auf die Beine. „Danke dir Jesus", sagten Ricki und Tibi mit einer Stimme.

„Ich bring euch gleich noch nach oben", sagte Jesus.

“Könntest du uns direkt nach Hause bringen?“, fragte Tibi noch schnell.

„Also Jungs. Nicht frech werden. Das war doch nett von mir, oder…? Jetzt muss ich aber zu Angelika, die hat sich den Arm gebrochen, wie ich gerade über WhatsApp erfahre. Ihr Schutzengel hat wieder einmal nicht aufgepasst. Hals- und Beinbruch, Jungs.“

„Grüß Gott, Jesus!“, brüllten die beiden hinter dem wegsausenden Jesus her.

Schöne Geschichte?

Jaaaaa!

Opa erzähl' mir noch eine witzige Geschichte.