Der Mond fiel vom Himmel

Einens Tages trank der Mond ein bisschen mehr Alkohol als sonst. Und dabei mischte er Whisky mit Wein, Wodka mit Bier, Schnaps mit Cognac. Slibowitz und Killepitsch hatte er diesmal ausgelassen.

 

Er trank so lange, bis er das Gleichgewicht verlor. Danach fiel er zu Boden und landete in Sibirien.

Jesus bemerkte, dass es dunkel wurde und er lief nach Sibirien um den Mond zu suchen.

„Dem werde ich was erzählen! So was Unverantwortliches!“ - sagte sich Jesus.

 

Als er den Mond fand, rüttelte Jesus ihn wach. Der Mond war schon kurz vorm Erfrieren und träumte von seiner Liebsten... „Wie konntest du das tun? Deine Aufgabe ist es, den Menschen in den Nächten eine kostenlose Beleuchtung zu bieten, damit sie nicht über den Stein stolpern. Und du? Du liegst besoffen in Sibirien. Mein Vater hatte dich mit klaren Aufgaben geschaffen. Also, wach auf und geh an deinen Arbeitsplatz.“

„Tschuldigung Boss, es wird nicht mehr passieren. Du solltest aber wissen, dass es mir schwer fällt, die ganze Nacht durch, alleine oben am Himmel zu hängen. Da muss ich zur Flasche greifen. Wenn ich doch nur Gesellschaft hätte...“

„Ok, ok...“ - unterbricht ihn Jesus. „Auch Adam hat Gesellschaft bekommen. Das ging schief, du hast es selbst gesehen. Das ist aber eine andere Geschichte. Ich frag' trotzdem meinen Papa, ob sich da was machen lässt.“

 

Dann nahm Jesus den Mond in die Hände und mit einem gelungenen Schuss katapultierte er ihn auf  seinen Arbeitsplatz.

Und es wurde wieder Licht!

Schöne Geschichte?

Jaaaa!

Opa, erzähl' mir noch eine witzige Geschichte!