Nohas Nachkommen

Nach der Sintflut ist also alles wieder in Ordnung gebracht. Es war nicht einfach mit der Sintflut, aber es hat offensichtlich funktioniert. Der Tier-Transport war eine Quälerei und jetzt mussten die Tiere selbst sehen, wie sie weiterkommen. 

 

Mit allen möglichen Tugenden ausgestattet, war die von Gott auserwählte Familie Noah bei bester Gesundheit und bereit, die Erde jetzt mit besseren Menschen erneut zu besiedeln. Ausser Noah, der war inzwischen Alkoholiker geworden. (Siehe Gemälde)

Die Nachkommen von Noah, Ham mit den Kindern Mizraim, Put und Kusch, unternahmen später einen Spaziergang nach Süden. Einige von ihnen blieben am Nil hängen und begannen dort die Pyramiden zu bauen. Die anderen landeten in den Urwäldern des Kongos und wurden von viel Sonne gebräunt. Deswegen nennen wir sie Farbige. Einige gingen sogar noch weiter nach Süden - den ganzen Weg in die Kalahari-Wüste, wo sie in der Sonne verdorrten und auf Kindergröße schrumpften. Diese wurden zu Pygmäen und fingen an, Wurzeln und Insekten zu essen. Da hatte Darwin bestimmt seine Finger im Spiel...

Noah's Nachkommen Jawan, Tiras, Gomer und deren Nachkommen gingen nach Westen und füllten Europa. Einige von ihnen wurden rot im Gesicht und gingen nach Amerika. Wie sie dorthin gekommen sind, ist bisher nicht bekannt - mit der Columbus-Tours sicher nicht. Als Columbus beschloss Amerika zu entdecken, fand er sie dort schon. Es könnte sein, dass sie sich in Norwegen verirrt hatten und über die Arktis bis nach Nord- und Südamerika gelangten. Sie hatten sowieso den Drang sich um die Pole zu tummeln. Schließlich erinnert die indianische Sprache stark an die norwegische...

Einige der Nachkommen von Noah, Madai und Elam und ihre Nachkommen, gingen in den Osten. Diejenigen von ihnen, die vergilbten, gingen nach China, und diejenigen, die grau wurden, gingen nach Indien. Die Lockigen mit breiten Nasen, Aborigines, gingen nach Australien, damit sie den Kängurus Gesellschaft leisten konnten, die in der Zwischenzeit glücklich zurückgekehrt waren und sich erfolgreich fortgepflanzt hatten. Und da hat mich das deutsche Wikipedia verwirrt. Es behauptet, dass bereits seit etwa 40.000 bis 60.000 Jahren Australien bewohnt sei.

Und uns allen ist die Tatsache bekannt, dass Adam seinen ersten Biss in den Apfel vor etwa 6.000 Jahren getätigt hat. Wikipedia dürfen wir aber nicht zu ernst nehmen, wir haben nämlich unser "glaubwürdiges" Buch...

Im Nachhinein denkt man, dass sich Gott von den bösen, faulen Menschen eigentlich auf eine einfache Art entledigen könnte. Er könnte diese Menschen gezielt terminieren und fertig ist die Laube. Und nur Noah und seine Familie überleben lassen ... Aber doch nicht so… so ein Aufwand! Zuerst Arche bauen lassen, dann die Sintflut hervorrufen, dann schickt man die Tiere auf das Schiff, dann schickt man wieder alle zurück...

Ebola, das wäre die richtige Lösung, Ebola! Er hat sie mal in Afrika testweise eingesetzt. Waren das schon die ersten Experimente für eine neue Säuberung? In jeden Fall waren sie vielversprechend. Nur bei diesem Test hat er die Falschen erwischt. Wenn er es ein bisschen östlicher versuchte hätte, hätte er die Bösen von Boko Haram erreichen können, die seine Kirchen anzünden und sein Personal töten. Vielleicht könnte er mit Coronavirus mehr Glück haben...

Jetzt denke ich mir, dass das Ganze mit Noah und der Sintflut, wie es in der Bibel steht, doch nicht so gewesen sein könnte. Formell muss man den Inhalt der Bibel von der ersten bis zu letzten Seite gutheißen. Genau wie es dort steht – und das ist es! Aber wenn man anfängt zu zweifeln, kommt man in Gefahr alle unsinnigen Stellen zu streichen – und dann folgt eine Stelle der anderen – und am Ende würden nur noch zwei Außenhüllen der Bibel bleiben...

Und das ist nicht allzu viel...