Neuer Papst 13 März 2013

Der neue Papst ist gerade ein paar Tage im Amt und schon weht anderer Wind vom Petersdom. Das neue Oberhaupt der Kirche zeigt so viel Mitgefühl, er hat so viel Verständnis für Vieles, er ist so bescheiden, er küsst die Füße der Kranken, er fährt Bus und Straßenbahn, das Papamobil wird verschrottet (ohne Abwrackprämie), er zahlt seine Hotelrechnungen selbst, er ist dabei die ganze Kurie umzubauen, er läuft in alten Schuhen herum, er geht zu Fuß zum Altar und wäscht sich die Hände selbst...

Gestern habe ich Radio Vatikan gehört. Ich verstehe Italienisch nicht besonders gut, aber es sollte um Folgendes gehen:

Es ist zu erwarten, dass auch viele offene Probleme angegangen werden. Vor allem das Zölibat wird abgeschafft. Als Ehepartner werden gleich- oder andersgeschlechtliche akzeptiert. Alleinstehende Priester werden nur in Ausnahmefällen zugelassen.

Die Geschiedenen werden nicht mehr wie üblich in die Hölle verbannt, sie bekommen sogar die Erlaubnis wieder kirchlich zu heiraten.

Die Homo-Ehe wird nicht nur erlaubt, sie wird sogar gefordert und kirchlich gesegnet. Die Homo-Paare dürfen Kinder adoptieren.

Voreheliche Beziehungen werden nicht nur zugelassen, sondern sogar gefordert.

Abtreibung wird erlaubt, aber nur bei Frauen die schwanger sind und zwar ohne „wenn und aber”.

Das Verhütungsverbot wird auch gelockert. Diesbezüglich werden die Kondome in Afrika kostenlos verteilt. Die Pillen können die Mädchen ab 13 bis zur ihrer Volljährigkeit kostenlos in allen Kirchen abholen.

Die Stellung der Frau in der Kirche wird radikal revidiert und in allen kirchlichen Ämtern die Frauenquote eingeführt. Der zukünftige Papst wird wieder eine Päpstin sein der Name steht schon fest Chlothilde die Erste.

Die Kirche muss sparsamer auftreten. Die Vatikanbank wird aufgelöst, nur die Spenden von Gläubigen werden angenommen. Auch die teuren, langen Kleider der Priester sollen wegfallen - ersetzt werden sollen sie mit einer kürzeren Variante in Anlehnung an schottische Minis. Sparsamer und praktischer wären sie, behautet man...

Der Vatikan öffnet sich auch dem Säkularismus!

Diese Nachricht auf Radio Vatikan hat mich gestern total überrascht, es handelt sich um Folgendes:

Auf dem Staatsgebiet des Vatikan gegenüber der Sixtinischen Kapelle wird die erste Moschee gebaut, finanziert mit Geldern aus Saudi Arabien, wie üblich. Gebaut wird von Chinesen, da es schnell gehen muss. Als Berater für die Bauleitung ist ein bekannter, deutscher Manager, dessen Name mir gerade nicht einfällt, der sich durch die Leitung zweier deutscher, weltbekannter, „never ended" Baustellen einen Namen gemacht hat, engagiert.

Diese Moschee wird gebaut, weil sich zwei Mitglieder der Schweizer Garde, ehemalige Talibanrekruten, als Muslime geoutet haben. Kardinal Msgr. Lombarghini o.ä., der beim Papst-Casting nicht gut abgeschnitten hat, wurde zur Weiterbildung nach Mekka geschickt, um diese beiden Muslime an die Pflichten gegenüber Allah erinnern zu können. Die Teppiche sind schon in der Türkei bestellt, die Staubsauger für die Teppiche in Deutschland geordert. Es ist auch das Studium der theoretischen Grundlagen des Dschihad geplant, praktische Übungen sind noch nicht vorgesehen.

Da ich die italienische Sprache nur fehlerhaft beherrsche, dürfte die eine oder andere Falschinterpretation vorkommen, wofür ich mich entschuldige...

Alles in Allem - es wird eine kleine Revolution, Dank dem neuen, netten Papst Franziskus...