Der Ketzer scherzt

Ich wage es und versetze mich hier in die Rolle eines Ketzers.

In manchen Ländern werden Ketzer noch mit dem Tode bestraft. Ich bin mir nicht bewusst, wie gefährlich ich eigentlich lebe.

Sogar die kleinste Kritik an der offiziellen Linie der herrschenden Religionen war strafbar. Das hat der Theologe Origenes seinerzeit am eigenen Leib erlebt, von Giordano Bruno ganz zu schweigen.

Aber ich kann es nicht unterlassen, Kritik an dem zweifelhaften „Geschichtsbuch“, das die Menschheit für das Wort Gottes hält, auszuüben.  Manche Geschichten dieses Buches sind so flach, dass man darüber nur scherzen kann.

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Ein Ketzer (oder Häretiker) ist laut Duden jemand, der „von der offiziellen Kirchenlehre abweicht“, oder allgemeiner jemand, der „öffentlich eine andere als die in bestimmten Angelegenheiten für gültig erklärte Meinung vertritt“. Der Glaube oder die abweichende Meinung des Ketzers wird als Ketzerei oder Häresie bezeichnet.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org

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Origenes (griechisch Origénes; lateinisch Origenes Adamantius; in manchen älteren Quellen auch Horigenes ‚der von Horus Geborene‘; versehentlich auch Origines; * 185 in Alexandria; † um 254) war ein christlicher Gelehrter und Theologe. Ob er als Kirchenvater oder nur als „Kirchenschriftsteller“ zählt, ist umstritten.

Zum Leben des Origenes stehen nur wenige Quellen zur Verfügung. Das meiste stammt aus der Kirchengeschichte von Eusebius von Caesarea.

Den 250 erneut ausbrechenden Verfolgungen der Kirche entging Origenes nicht. Er wurde (nach Eusebius) gefoltert (gepfählt und tagelang an Händen und Füßen gefesselt). Hieronymus berichtet von einer Freilassung 251. Er starb, von der harten Folter geschwächt, wohl 254 in Tyros.

Origenes wurde zu seinen Lebzeiten nie verurteilt, seine Theologie war jedoch schon immer umstritten. Bis heute wurde ihm von den Kirchen kein Status als Kirchenlehrer zuerkannt, er gilt der katholischen Kirche nur als Kirchenschriftsteller.

Andererseits wirkte seine Autorität so stark, dass er nie offiziell als Häretiker verdammt wurde.

Epiphanios von Salamis in seinem Panarion genannten Ketzerverzeichnis von 374/77 Origenes als Ketzer bezeichnet, begründet auf die Lehre des Origenes, den Sohn dem Vater unterzuordnen.

Die Antiorigenisten erreichten im Jahr 543 bei Kaiser Justinian ein Edikt „Liber adversus Origenem“, das in neun Punkten nicht-orthodoxe Lehren von Origenes auflistete, die das lokale Konzil von Konstantinopel 553 verurteilte und deshalb diese spezifischen Lehren des Origenes als Ketzereien verdammte. Alle Bischöfe des Reiches, auch der römische Papst Vigilius (Amtszeit 537 – 555), stimmten der Verdammung (Anathema) zu. Seine Schriften sollten vernichtet werden.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org