Torsten Sträter

Torsten Sträter (* 4. September 1966 in Dortmund) ist ein deutscher Horror- und Comedy-Schriftsteller, Slam-Poet, Komiker und Kabarettist.

Leben

Sträter absolvierte eine Ausbildung zum Herrenschneider und arbeitete auch in diesem Beruf. Danach arbeitete er zwölf Jahre lang für eine Spedition. Später begann er, seine Kurzgeschichten sehr erfolgreich bei Poetry Slams im gesamten deutschsprachigen Raum vorzutragen. So gewann er neben zahlreichen regionalen Slams in den Jahren 2009, 2010 sowie 2012 die nordrhein-westfälischen Slam-Meisterschaften, den NRW Slam. Er schrieb unter anderem für das Satiremagazin Pardon, einige Zeit lang schrieb er humoristische Kolumnen für den Kicker. In seinen Büchern finden sich ausschließlich Kurzgeschichten. Er tritt regelmäßig bei nuhr im Ersten und extra 3 auf.

Sein Markenzeichen ist eine Beanie-Mütze. Dass er sie bei fast allen Auftritten trägt, hat einen rein praktischen Ursprung: Sträter benötigte etwas, um den vielen Schweiß aufzufangen, der ihm unter den Scheinwerfern von der Stirn rinnt. Und er könne sich „ja schlecht ein Stirnband umlegen wie Björn Borg“.

Sträter litt nach eigenen Angaben vor allem in den neunziger Jahren an einer depressiven Erkrankung, die er auch kabarettistisch thematisiert. Im Januar 2018 wurde Torsten Sträter Schirmherr der Deutschen DepressionsLiga e.V. (DDL).

Seit 2013 betreibt er mit Hennes Bender und Gerry Streberg den Podcast Sträter Bender Streberg – Der Podcast.

Sträter lebt in Waltrop am Rande des Ruhrgebiets und ist Vater eines Sohnes.

Bis zum Herbst 2019 ist Torsten Sträter mit seinem Programm Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein auf Tour. Danach lautet sein Bühnenprogramm Schnee, der auf Ceran fällt.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org