Albert Einsteins Relativitätstheorie

Albert Einsteins Relativitätstheorie

Die grundlegenden Arbeiten

Autor: Albert Einstein

Herausgeber: Karl von Meyenn

Verlag: Vieweg; Auflage: 1990 (1. Januar 1990)

Erschienen: 1990

Erstausgabe: 1905

344 Seiten

Albert Einsteins grundlegende Arbeiten zur Relativitätstheorie Karl von Meyenn unter der ungewöhnlich großen Anzahl hervorragender Gelehrter und Naturwissenschaftler, die das 20. Jahrhundert in seinem Verlaufe hervorgebracht hat, nimmt Albert Einstein weiterhin eine einzigartige Sonderstellung ein. Seine drei berühmten Abhandlungen aus dem Jahre 1905, von denen eine die Relativitatstheorie begründete, hatten ihn innerhalb von wenigen Jahren sprungartig von seiner Berner Außenseiterstellung in den Mittelpunkt des allgemeinen wissenschaftlichen Lebens der damaligen Zeit versetzt. Internationalen Ruhm erlangte er aber erst durch die Bestätigung seiner aufgrund der allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Lichtablenkung im Gravitationsfeld der Sonne, die während einer totalen Sonnenfinsternis im Mai 1919 beobachtet werden konnte. Aber schon im September 1906, während der Naturforscherversamm- lung in Stuttgart, hatte der angesehenste Physiker des Deutschen Reiches Max Planck Partei für die "Lorentz-Einsteinsche Theorie" des deformierbaren Elektrons ergriffen. Obwohl die bei dieser Gelegenheit diskutierten Kaufmannschen Ablenkbarkeitsmessungen von Elektronen eher zu gunsten der konkurrierenden Kugel-Theorie des starren Elektrons von Max Abraham (1903) ausgelegt werden konnten, war Planck (1906) "wegen der großartigen Vereinfachung aller Probleme der Elektrodynamik" von der Richtigkeit des Einsteinschen Gedankens überzeugt. Die "experimentelle Bestätigung der Lorentz-Ensteinschen Theorie" wurde dann tatsachlich zwei Jahre später durch Alfred Bucherer (1908) erbracht.