Der Wohlstand der Nationen

Der Wohlstand der Nationen

Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Volkswohlstandes

Autor: Adam Smith

Übersetzer:  Franz Stöpel

Verlag: Zweitausendeins; Auflage: 1., (1. Mai 2009)

Erschienen: 1776

1063 Seiten

Smiths bahnbrechender Klassiker Wohlstand der Nationen erklärt die Grundlagen eines erfolgreichen Wirtschafts- und Finanzsystems.

Was bleibt von unserem Wirtschaftssystem? Was muss sich ändern? Viele der führenden Fachleute berufen sich ganz aktuell bei der Suche nach haltbaren Regeln und Gesetzen für eine funktionierende Ökonomie auf das „bedeutendste unter den klassischen Werken der modernen Volkswirtschaftslehre“ (Carter/Muir): Adam Smiths „Wohlstand der Nationen“.

Eines der wichtigsten Anliegen des berühmten schottischen Aufklärers war es zunächst, das materielle Los seiner von Armut und Hunger gepeinigten Landsleute zu verbessern. Was, so fragte er, macht wirtschaftlichen Erfolg aus? Wie lassen sich die Millionen freiwilliger Transaktionen zwischen Käufern und Verkäufern, von denen jeder einzelne nur sein eigenes Interesse verfolgt, so koordinieren, dass alle davon profitieren? Wann muss der Staat handeln, und wo darf er auf keinen Fall eingreifen?
Adam Smiths erste systematische Wirtschaftstheorie markierte, ganz im Sinne der Aufklärung, auch einen Durchbruch in der Theorie individueller Freiheit, die nach Entscheidung und Verantwortung verlangt.

Aus der Beobachtung grundsätzlicher menschlicher Verhaltensmuster und ihrer Umsetzung im Handelsleben formulierte Smith Regeln, die in ihren Grundzügen bis heute Bestand haben und ohne die etwa unser erfolgreiches Modell der Sozialen Marktwirtschaft undenkbar wäre. Die Umsetzung von Smiths Thesen machte England innerhalb weniger Jahrzehnte zur reichsten und mächtigsten Nation der Welt. Keine alternative dirigistische Wirtschaftsform hat sich seitdem selbst bei größter Anstrengung als annähernd so erfolgreich erwiesen. Wer Smith ernst nimmt, kann von ihm lernen: Krisen gibt es immer dann, wenn der Staat seine Rolle als Partner seiner Bürger nicht ernst nimmt. Oder wenn der Staat die Aufsicht über das Wirtschaftsgeschehen vernachlässigt. Wer Wege aus der Krise des Kapitalismus finden will, sollte zunächstwissen, wie er überhaupt funktioniert. Aus dem Englischen von Franz Stöpel. Mit einem Vorwort des Wirtschaftswissenschaftlers H.C. Recktenwald.