Institute, Forschungsgruppen

Ein Institut (auch Institution) im Sinne einer Organisation kann eine kulturelle, künstlerische, wirtschaftliche oder wissenschaftliche Einrichtung der Lehre und Forschung sein.

Der Begriff wurde im 18. Jahrhundert aus lateinisch institutum („Einrichtung“) entlehnt. Seine Verwendung wird von der deutschen Rechtsprechung nur in bestimmten Fällen, bei denen es sich um eine eigenständige Rechtspersönlichkeit handelt, eingeschränkt. Darüber hinaus ist der Begriff jedoch nicht gesetzlich geschützt.

Institute sind häufig Teil einer Fakultät einer Hochschule oder einer Akademie (In-Institute). An-Institute sind selbständige Einrichtungen mit eigener Rechtsfähigkeit, oft in Form einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder eines eingetragenen Vereins, die einen Kooperationsvertrag mit einer Hochschule abgeschlossen haben.

Diese Bezeichnung Institut für eine Lehr- und Forschungseinrichtung geht auf das 18. Jahrhundert zurück. Damals pflegten sich Privatschulen als Institut zu bezeichnen.[2] In den Jahrzehnten um 1900 wurde oft der Begriff „Seminar“ verwendet, beispielsweise „Philologisches Seminar“. Später wurden viele solcher Seminare in „Institut“ umbenannt. Insbesondere bei den Geisteswissenschaften ist die Bezeichnung „Seminar“ jedoch bis heute üblich (z. B. „Historisches Seminar“, „Germanistisches Seminar“).

Auch heute noch ist ein Institut oft eine mit eigener Verfassung (Konstitution) ausgestattete Anstalt, die wissenschaftlichen Arbeiten wie der Forschung oder der Lehre bzw. Erziehung dient. Aufgrund der Wissenschaftsfreiheit ist jedoch auch eine privatrechtliche Organisationsform erlaubt und sinnvoll, so sind sie oft als Stiftung oder Verein organisiert. Zum Beispiel sind Meinungsforschungsinstitute typischerweise forschende Organisationen und gleichzeitig gewinnorientiert wirtschaftende Unternehmen.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org

Eine Forschergruppe, auch Forschungsgruppe, ist die Bezeichnung eines wissenschaftlichen Förderprogramms der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Gefördert werden in diesem Programm kleine Gruppen von Wissenschaftlern, die auf einem eng umgrenzten Gebiet an einer Frage zusammenarbeiten, die alleine nicht lösbar wäre. Die Forschungsgruppe stellt damit eine förderwürdige Möglichkeit der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern dar, die von der Größe her zwischen der Einzelförderung/Normalverfahren der DFG und Großprojekten wie einem Sonderforschungsbereich angesiedelt ist. Das Programm existiert seit 1962 und hieß bis 2018 Forschergruppe.

Gefördert werden soll in diesem Programm insbesondere die internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit von Wissenschaftlern sowie der wissenschaftliche Nachwuchs.

Mit dem gleichen Namen existieren schon länger Forschungsgruppen, die meist eine Untergliederung eines Hochschul- oder Akademieinstituts bezeichnen. In einigen Ländern -- z. B. in Österreich -- wurden seit den 1990er-Jahren zahlreiche kleine Institute zu größeren Einheiten zusammengefasst, und der Name der früheren Institute wurde vielfach zu jenem der nunmehrigen Forschungsgruppen.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org