Säkulare Organisationen

Mehr als ein Drittel der deutschen Bevölkerung ist derzeit konfessionsfrei. Mehr als drei Vier­tel der Konfessionsfreien orientieren sich an humanistischen Lebensvorstellungen.

Die säkularen Weltanschauungsverbände in Deutschland stehen in einer langen Tradition eu­ropäischer Geschichte, die von der Antike, der Renaissance und dem Humanismus bis zu den neuzeitlichen Naturwissenschaften, der Aufklärung und den laizistischen Staatstheorien reicht. Sie sind organisatorisch überwiegend in der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, womit in Deutschland eine Befreiung von der Vorherrschaft der christlichen Kirchen begann. Sie sind den Idealen der Menschenrechte verpflichtet, wie sie seit 1948 in der allgemeinen Er­klärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen verankert sind.

Die Mitglieder säkularen Organisationen treten für Toleranz und Gewaltverzicht zwi­schen den Kulturen und den Religionen ein. Sie streben nach individueller Selbstbestimmung in sozialer Verantwortung.

Quelle: KORSO