Dittmar-Online

Volker Dittmar, vom Beruf ist Diplom-Psychologe, Hypnosetherapeut und Gedächtnistrainer stellt sich vor:

Lange Zeit war ich als Systemanalytiker in einer großen Schweizer Bank beschäftigt. D. h. ich beschäftige mich mit der (Computer-) technischen Umsetzung von komplexen Systemen im Börsenumfeld (Depotverwaltung, Portfolio Management, Portfolio Analyse, Per’for’mance’rech’nung, Re’por’ting etc.). In meinen über zehn Jahren Arbeit bei einer großen Ver’mö’gens’ver’wal’tung konnte ich mich intensiv mit dem Thema Börse auseinandersetzen. Obwohl ich dies als Systemanalytiker getan habe: Meinen durch Studium erlernten Beruf als Psychologe habe ich nie völlig vergessen. Und in dieser Kombination – als Analytiker mit Kenntnissen in Statistik und menschlichem Verhalten – gewann ich eine Perspektive, die viele überraschen mag. Die so gewonnenen Erkenntnisse möchte ich hier darlegen.

Mein großer Schwerpunkt – der Glauben – resultiert aus der langjährigen Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen des Glaubens, vor allem der eigenen christlichen (römisch-katholischen) Erziehung sowie dem Studium der verschiedenen philosophischen Erkenntnistheorien (insbesondere der evolutionären Erkenntnistheorie). Ich halte es nicht für gerechtfertigt, an etwas zu glauben, was sich nicht mit der menschlichen Vernunft rechtfertigen lässt oder gar im Widerspruch dazu steht. Da wir auch weitgehend für das verantwortlich sind, woran wir glauben – besonders dann, wenn wir es an Kinder weitergeben – sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir auch nur das weitergeben und vertreten können, was wir vor der Vernunft verantworten können. Die Unvernunft hat stets auch die Intoleranz nach sich gezogen.

Meine eigene Haltung ist die eines Atheisten und eines (pan)kritischen Rationalisten. Was den Glauben an den christlichen Gott angeht, bin ich starker Atheist. Ich fühle mich der Aufklärung verpflichtet, in diesem Sinne:

    »Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbst verschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. (Immanuel Kant)«

Dazu sollte ich noch erwähnen, dass Kant Theist war, in diesem Fall berufe ich mich auf ihn, gerade weil er kein Atheist war, ja sogar den Atheismus strikt abgelehnt hat.

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