Lexikon Klexikon

Klexikon ist ein Online-Lexikon, das im Dezember 2014 entstanden ist und das sich an Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren richtet. Der Name Klexikon steht für Kinder (K) und Lexikon. Das Klexikon ist nach dem Vorbild der Wikipedia als Wiki aufgebaut, nutzt die MediaWiki-Software, veröffentlicht alle Texte unter der freien Creative-Commons-Lizenz CC-BY-SA (Namensnennung, Weitergabe unter gleichen Bedingungen), verwendet freie Bilder aus der Mediensammlung Wikimedia Commons und hat einige besondere Grundregeln, die auch der besonderen Zielgruppe Kinder gerecht werden sollen. Dazu zählt, dass alle Artikel angemessen, verständlich und kindgerecht sind. Außerdem müssen sich neue Autorinnen und Autoren mit einer E-Mail melden, um ein Benutzerkonto zu erhalten.

Nach einem Jahr wies das Klexikon über 1.000 Artikel auf, nach zwei Jahren 1.500 und nach knapp drei Jahren 2.000 Artikel. Die Klexikon-Community bestimmt gemeinsam, welche Artikel als nächstes geschrieben werden sollen. Damit soll erreicht werden, dass das Klexikon die wichtigsten Themen, Schulfächer und Interessengebiete von Kindern abdeckt.

Für das Jahr 2017 gaben die Betreiber 2.564.239 Seitenansichten (Pageviews) an.

Gegründet wurde das Klexikon-Wiki von dem Journalisten Michael Schulte und dem Historiker Ziko van Dijk, der 2011 bis 2014 Vorsitzender von Wikimedia Nederland war. Träger der Website ist inzwischen der gemeinnützige Verein Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet (ZUM), der auch weitere Wikis betreibt.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stuft das Klexikon als „nützliches“ Kinderlexikon ein. Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen sieht im Klexikon den Vorteil, dass es im Gegensatz zur Wikipedia speziell für Kinder geschrieben ist. Das Österreichische Schulportal bezeichnet das Klexikon als „tolles Nachschlagewerk“, es liefere speziell für Kinder abgestimmte Inhalte. Das deutsche Portal Lehrer-Online spricht von einer „Wikipedia-Alternative für Kinder“. Auch weitere überregionale Institutionen und Medien empfehlen das Klexikon als Online-Lexikon für Kinder. Das Flensburger Tageblatt merkte an, dass das Klexikon ein Nachschlagewerk und kein Lehrbuch sei.

In der Projektphase vor und nach dem Start der Website wurde das Klexikon durch Wikimedia Deutschland unterstützt; im Mittelpunkt stand dabei ein Konzept für eine Online-Enzyklopädie für Kinder. Außerdem konnte das Klexikon-Konzept in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dortmund und der Technischen Hochschule Köln weiterentwickelt werden.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org