Freedom From Religion Foundation

Die Freedom From Religion Foundation (FFRF) ist eine US-amerikanische Freidenker-Organisation. Sie setzt sich für die Trennung von Religion und Staat sowie die Information der Bevölkerung über die Themen Atheismus, Agnostizismus und Nontheismus ein. Sie ist zudem Herausgeber der Zeitschrift Freethought Today. Auch wirkt die FFRF bei Freethought Radio mit.

Geschichte

Die FFRF 1976 wurde von Anne Nicol Gaylor und Annie Laurie Gaylor gegründet. Letztere teilt sich mit Dan Barker die Präsidentschaft. Mittlerweile verzeichnet die FFRF über 12.000 Mitglieder. Sitz ist Madison, Wisconsin. Mit den Mitgliedsbeiträgen werden bspw. Prozesse unterstützt, die die Rechte von Atheisten stärken sowie die Trennung von Religion und Staat stützen. Zu den Unterstützern zählen Christopher Hitchens, Katha Pollitt, Julia Sweeney, Ellery Schempp und Matthew LaClair. Die Schauspielerin Butterfly McQueen war nach Angaben des „Humanistischen Pressedienstes“ jahrzehntelang Mitglied der Freedom From Religion Foundation und bedachte die Vereinigung in ihrem Testament.

Emperor Has No Clothes Award

Die Foundation vergibt seit 1999 den Emperor Has No Clothes Award (Der-Kaiser-hat-keine-Kleider-Preis) für nach Ansicht des Vereines „klare Sprache in Bezug auf Mängel der Religionen“ (“plain speaking” on the shortcomings of religion). Der Name des Preises bezieht sich auf das Märchen Des Kaisers neue Kleider von Hans Christian Andersen, das Leichtgläubigkeit und die unkritische Akzeptanz von Autoritäten kritisiert.

Preisträger

    1999 – Steven Weinberg, Physiker und Nobelpreisträger
    2001 – Jesse Ventura, Wrestler, Schauspieler, Politiker
    2001 – Ted Turner, Medienunternehmer
    2001 – Andy Rooney, Journalist
    2001 – Janeane Garafalo, Autorin und Komödiantin
    2001 – George Carlin, Autor, Sozialkritiker und Komiker
    2001 – Richard Dawkins, Evolutionsbiologe und Bestsellerautor
    2001 – Katha Pollitt, Autorin und Dichterin
    2002 – Robert Sapolsky, Wissenschaftler der Neuroendokrinologie
    2002 – Steve Benson, Pulitzer-Preis-Träger, Karikaturist
    2003 – Penn & Teller, Zauberkünstler und Komödianten
    2003 – Roger, Pat & Melody Cleveland, atheistische Aktivisten
    2003 – Alan M. Dershowitz, Rechtsanwalt und Autor
    2003 – Natalie Angier, Journalistin
    2004 – Ron Reagan, Tänzer, Sohn von Ronald Reagan
    2004 – Peter Singer, Philosoph und Ethiker
    2004 – Robyn E. Blumner, Journalistin
    2004 – Anne Gaylor, Feministin
    2005 – Oliver Sacks, Neurologe und Autor
    2006 – Julia Sweeney, Schauspielerin und Komödiantin
    2007 – Christopher Hitchens, Journalist und Autor
    2008 – Daniel C. Dennett, Philosoph
    2009 – Ron Reagan, Tänzer, Sohn von Ronald Reagan
    2009 – Ursula K. Le Guin, Autorin
    2009 – William Lobdell, Autor
    2010 – Cenk Uygur, Journalist
    2010 – Ayaan Hirsi Ali, Autorin
    2011 – Jerry Coyne, Biologieprofessor
    2011 – Charles Strouse, Komponist und Dichter
    2013 – Dan Savage, Journalist und Autor
    2013 – Juan Mendez, amerikanischer Politiker
    2014 – Donald C. Johanson, US-amerikanischer Paläoanthropologe
    2015 – Taslima Nasrin, bangladeschische Ärztin und Schriftstellerin

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org

Webseite: www.ffrf.org