Helmut Ortner

Helmut Ortner (* 1950 in Gendorf) ist ein deutscher Journalist, Medienentwickler („Blattmacher“) und Publizist.

Werdegang

Ortner wuchs in der Nähe seines Geburtsorts, in Burghausen an der Salzach, auf. 1955 zogen seine Eltern mit ihm und seinem Bruder nach Frankfurt-Höchst, dort verbrachte er auch seine Schul- und Jugendzeit. Nach einer Schriftsetzer-Lehre studierte er an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, wo er sich bereits mit der grafischen Konzeption von Magazinen und Zeitungen beschäftigte. Nach Ableistung seines Zivildiensts setzte er sein Studium in Offenbach nicht fort: Er wechselte an die Fachhochschule Darmstadt, an der er Sozialpädagogik und Kriminologie studierte und als Dipl.-Sozialpädagoge abschloss. 1975 veröffentlichte er seine in Zusammenarbeit mit Reinhard Wetter entstandene Abschlussarbeit Gefängnis und Familie. Es folgten von zahlreichen Veröffentlichungen begleitete soziale Projekte in Gefängnissen und die Arbeit als ehrenamtlicher Bewährungshelfer. 1977 war Ortner Herausgeber von Staatsfeind, der ich bin … : Ein Lesebuch.

Nach seiner sozialpädagogischen Arbeit absolvierte Ortner „journalistische Lehrjahre“ bei verschiedenen Magazinen, für die er Reportagen, Porträts und Essays schrieb. Von 1989 bis 1992 war er Chefredakteur der Zeitschrift PRINZ und von 1994 bis 1999 Chefredakteur der Zeitschrift Journal Frankfurt, deren Auflage er von 32.000 auf 43.000 Exemplare steigern konnte. Bereits ab 1995 entwickelte Ortner (Neu-)Konzeptionen für Zeitschriften, eine Arbeit, der er sich ab 1999 verstärkt widmete und die 2000 zur Gründung eines Büros in Frankfurt am Main für Konzepte und Relaunchs von Magazinen und Zeitungen führte. Ortner überarbeitete die Gestaltung von mehr als 80 Magazinen und Zeitungen, u. a. von Das Parlament, Jüdische Allgemeine, Weinwelt, Cicero, Focus und zahlreiche AOK-Magazine, für die er vielfach ausgezeichnet wurde. Journalistische Beiträge schrieb er für den Playboy und das Penthouse („weil super Honorar“), für Zeitungen wie die Frankfurter Rundschau und die ZEIT, Cicero, aber auch für linke Magazine wie konkret und Pflasterstrand.

Seit 1978 veröffentlichte Ortner zahlreiche Bücher, die in mehreren Auflagen und in über zehn Sprachen erschienen sind. Bereits 1987 erschien mit El Solitario die spanische Übersetzung des Buches Georg Elser – Der Einzelgänger. Besonders erfolgreich war 2012 mit The Lone Assassin die amerikanische Ausgabe über Georg Elser.

Ortner wohnt in Darmstadt und arbeitet in Frankfurt-Sachsenhausen. Er ist passionierter Rennradfahrer, Kunstliebhaber und Eintracht-Frankfurt-Fan. Seit 2018 ist er Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs).

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org

Webseite: www.helmutortner.de


Ausgewählte Bücher