Jesus?

Jesus?

Tatsachen und Erfindungen

Autor: Harald Specht

Verlag: Engelsdorfer Verlag; Auflage: 1 (29. Juli 2010)

Erschienen: 2010

638 Seiten

Es gibt Tausende Bücher über Jesus von Nazareth! Aber: Hat dieser antike Prediger wirklich gelebt? War er ein Mensch aus Fleisch und Blut? Oder ist er nur ein Phantom, die Erfindung einer frühchristlichen Sekte? - Warum weist die Bibel zahlreiche Ungereimtheiten auf, wenn es um Jesu Herkunft, Geburt und Familie geht? Die Evangelien berichten von zwei völlig verschiedenen Stammlinien seiner Vorfahren. Doch wer war der leibliche Vater Jesu? Und warum wurde seine Mutter Maria sogar als Hure beschimpft? Die Bibel kennt Geschwister Jesu, die Kirche bestreitet dies vehement. - Wie kommt es zu den Widersprüchen im Neuen Testament, wenn über Jesu Geburt, seine Jünger, sein Auftreten und seinen Tod berichtet wird? Nur ein Beispiel: Feierte Jesus das letzte Abendmahl mit seinen Jüngern am 15. Nisan oder schon am 14. Nisan? Von den Evangelisten wird beides bezeugt! Doch wie ist Jesu Auferstehung nach drei Tagen zu verstehen, wenn es von Karfreitag bis zum Ostersonntag nur zwei Tage sind? - Weshalb agierten die ersten christlichen Gemeinden im Geheimen und wa- rum unterschied man zwischen den vollkommenen Christen und solchen, denen man nur einen Teil der okkulten Mysterienweisheiten anvertraute? - Was hat es mit dem rätselhaften Stern zu Bethlehem auf sich und wieso beteten noch im Mittelalter Christen vor dem Petersdom zu Rom die Sonne an? Und was, um Himmels Willen, haben Christus und Weihnachten mit der Wintersonnenwende zu tun? Was also ist Wahrheit, was historische Retusche, schnöder Irrtum oder einfach Erfindung? Ganz unkonventionelle Antworten auf diese und ähnliche Fragen gibt dieses Buch.

Rezension:

"Aber als ich Ihr Jesus-Buch las, hat es mir von Kapitel zu Kapitel die Sprache verschlagen ... Ihre Argumente sind für mich alten Hasen wirklich neu und ich kann nicht anders als sie gut begründet finden.", urteilt der Theologe und Redakteur Peter Rosien (Oberursel).
Von "Ich bin fasziniert!" (Prof. Dr. Kunis, Kühlungsborn) bis zum Dank an den Autor wegen "seines großartigen Buches" (Frans-Joris Fabri, Kisslegg) reichen die zustimmenden Worte. "So ein Buch hat es seit langem im deutschsprachigen Raum nicht gegeben", "Aufklärung im besten Sinne des Wortes" und eine "spannende Tour durch die Geschichte der Leben-Jesu-Forschung ... glänzend geschrieben und trotz seiner 600 Seiten sehr kurzweilig.", urteilt der Theologe, Autor und namhafte Radikalkritiker Dr. Hermann Detering in seiner Rezension.

"Ich habe schon eine sehr große Anzahl ,gängiger' religionskritischer und kirchenkritischer Bücher ... gelesen, aber dieses Buch überragt nach meiner Auffassung alle", so die Einschätzung Roland Webers von der Giordano-Bruno-Stiftung.