Das Erbe des Heidentums

Das Erbe des Heidentums

Antike Quellen des christlichen Abendlands

Autor: Harald Specht

Verlag: Tectum Wissenschaftsverlag; Auflage: 1 (15. Juli 2015)

Erschienen: 2015

700 Seiten

Das „Abendland“ hat sich aus uralten, längst vergessenen Quellen entwickelt. Der Sieg des Christentums über heidnische Kulte, Mysterienbünde und gnostische Religionsgemeinschaften, aber vor allem die unheilige Liaison von Staat und Religion führten zu einem jähen Bruch mit vielen dieser antiken Traditionen. Was okkulte Bruderschaften oder mysteriöse Orden wie Alchimisten, Rosenkreuzer und Freimaurer als „Arcanum“ hüteten oder man als Geheimnis der Tempelritter vermutete, wurde aber seit der Antike unauffällig auch in den Werken der Wissenschaft, Literatur und Kunst als heidnisches Erbe tradiert. Künstler und Gelehrte der Renaissance und Vordenker der Aufklärung wurden so zu den wahren Hütern dieses Vermächtnisses. Die verborgene Symbol-Sprache ihrer Werke enthält unerwartete Hinweise auf einen lang gehüteten Wissensstrom, der die Entwicklung des Abendlands begleitete und unterschwellig die heidnischen Weltbilder und deren kosmologische, philosophische, naturwissenschaftliche und kulturelle Traditionen weiterführte. Doch welche Geheimnisse wurden über die Jahrhunderte bewahrt, um diese uralten Weisheiten und Erkenntnisse vor Vergessen und Vernichtung zu retten? - Was hat antike Himmelskunde mit Religion und biblischen Figuren wie Jesus, Johannes oder Maria zu tun? - Welche heidnischen Wurzeln verbergen sich hinter unserem abendländischen Gedankengut bis hin zu den christlichen Feiertagen? - Was verraten uns versteckte Botschaften in alten Kunstwerken, wie etwa im scheinbar harmlosen Schäferidyll „Et in Arcadia ego“ des genialen Malers Nicolas Poussin? Eine Fülle ähnlicher Fragen führt Harald Specht auf eine spannende Reise von der Antike bis hin zum aufgeklärten Europa.

Recensionen:

Zum "Erbe des Heidentums" bemerkt Karl-Heinz Kohl: "Was für eine gigantische Arbeit!! Es schließt eine schmerzliche Lücke in diesem Fachgebiet und wird wohl über viele Jahre DAS Standardwerk bleiben. Mein Respekt und Hochachtung."

Die Möglichkeit "zu einem neuen Standardwerk" sieht auch der Buchautor Andreas Beutel. Und Wilfried Hentschel schreibt: "Jüngst hatte ich das Buch 'Der Jawhe-Code' von Dr. Harald Specht gelesen und rezensiert. Dabei dachte ich nicht, dass es dazu noch eine Steigerung an inhaltlicher Tiefgründigkeit und Lesevergnügen gibt."

Für die Leserin Sonja Insel ist "Das Erbe des Heidentum" vor allem "eine großartige Entdeckung..." und Sepp Rothwangl merkt an: "Umberto Ecos 'Der Name der Rose', 'Das Foucaultsche Pendel' oder 'Baudolino' mögen für dieses Buch Pate gestanden haben, aber es beweist: Harald Specht versteht sich in Semiotik."

"'Das Erbe des Heidentums' ist ein Muss für alle diejenigen, welche sich dieser Thematik nicht über das Internet, sondern vielmehr über die Lektüre einer gelehrten Abhandlung annähern wollen", stellt Autor Thilo Jaskewitz fest. "Ganz, ganz großes Wissenschaftskino und meine unbedingte Kaufempfehlung! ... ein Werk ... , das in keiner anständigen Bibliothek fehlen sollte.", so James Cook.