Gerhard Streminger

Gerhard Streminger (* 26. März 1952 in Graz) ist ein österreichischer Philosoph.

Leben

Streminger studierte ab 1970 Philosophie und Mathematik in Graz, Göttingen, Edinburgh und Oxford. Von 1975 bis 1997 war er am Institut für Philosophie der Universität Graz beschäftigt, wo er 1978 zum Doktor der Philosophie sub auspiciis Praesidentis rei publicae promovierte.

Drei Jahre später lehrte Streminger als Visiting Professor an der University of Minnesota in Minneapolis. 1984 habilitierte er sich für das Fach Philosophie, und ihm wurde 1995 der Titel eines Universitätsprofessors verliehen.

Streminger erhielt mehrere Auszeichnungen: 1974 ein Stipendium des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes und 1978 ein solches des British Council. 1991/92 setzte er als Humboldt-Stipendiat seine Forschungen an der Ruhr-Universität Bochum fort.

2006 wurde ihm der David-Hume-Preis der Kellmann Stiftung für Humanismus und Aufklärung verliehen. (Quelle: gbs)

Streminger gilt als engagierter Naturalist. Er ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Giordano Bruno Stiftung.

Werk

Streminger hat sich als Herausgeber und Übersetzer der Werke von David Hume einen Namen gemacht. Seine Biografien und Kommentare zu Hume und Adam Smith gehören zu den deutschsprachigen Standardwerken. Daneben veröffentlichte er auch eine Reihe von Aufsätzen über die beiden schottischen Philosophen. Sein philosophisch wichtigstes Werk Gottes Güte und die Übel der Welt befasst sich ausführlich mit dem Theodizeeproblem.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org


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