Eros und Klerus

Eros und Klerus

Vom Elend des Zölibats

Autor: Hubertus Mynarek

Herausgeber: Droemer Knaur

Erschienen: 1989

191 Seiten

Schon vor fast einem halben Jahrhundert hat der Autor dieses Buches vor dem Tsunami gewarnt, der über die Kirche hereinbrechen werde...

... wenn die Öffentlichkeit erfährt, was sich so alles hinter den Kulissen des Vatikans und der vielen Bistümer der katholischen Gesamtkirche abspielt und bisher mit den rigorosesten und raffiniertesten Methoden der Kirchenstrategie geheimgehalten wurde. Die Themen Erotik, Sexualität von Priestern und Ordensleuten, sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch sie, Homosexualität von Geistlichen, alle nur möglichen Perversionen des Sexualtriebs im Bereich des Klerus wurden strengstens unter Verschluss gehalten.

Schon damals schrieb das Magazin „Der Spiegel“ anlässlich des ersten Erscheinens des Buches von Mynarek im Jahr 1977: „Schätzungsweise mehr als ein Drittel der Zölibatäre bricht den Zölibat mit Frauen, ein weiteres Drittel liebt homophil oder homosexuell – der Zölibat, eine institutionalisierte Unwahrheit, das Resultat systematischer sexueller Unterdrückung. So urteilt einer, der selber fast 20 Jahre lang katholischer Priester gewesen ist und nun aus Erfahrung schreibt: „Hubertus Mynarek, 48, Theologieprofessor ohne Lehrstuhl, Ex-Dekan der Wiener katholisch-theologischen Fakultät, Ex-Priester und Ex-Katholik seit 1972“. Und das Magazin „Der Stern“ sekundierte: „Mynareks Buch, ‚Eros und Klerus‘ beschreibt en detail, wie menschlich es in sexueller Hinsicht unter den Geweihten zugeht … Mit zahlreichen Einzelbeispielen belegt er, wie schlimm es mit den Folgen des Zölibats hinter den Kulissen aussieht … Kirchen-Kämpfer Mynarek hat mit seinem neuen Buch neuen Ärger programmiert“.
Das Buch „Eros und Klerus“ erschien zunächst als Hardcover im Düsseldorfer Econ-Verlag, dann in drei Auflagen im Droemer-Knaur-Taschenbuchverlag, hernach in vierter, wesentlich erweiterter und um die Phallus-Symbolik im Christentum ergänzter Auflage im Verlag Die Blaue Eule und ist jetzt ganz neu im NIBE-Verlag erstellt worden.

Weitere Presse- und Autorenstimmen zum Buch „Eros und Klerus“:

„Wünschenswert unprofessoral und erfreulich konkret reißt Professor Dr. Hubertus Mynarek in seinem Werk ‚Eros und Klerus‘ einer immer aufs Neue sanktionierten Heuchelei die Maske vom Gesicht … Mynarek belegt mit einer eindrucksvollen Fülle von grotesken, traurigen, tragischen Schicksalen katholischer Priester, Mönche und ihrer ‚Frauen‘ das Elend des Zölibats und kommentiert es ebenso literarisch gewandt wie psychologisch überzeugend. Ein entlarvendes, aufrichtiges, ein im besten Sinn humanes und notwendiges Buch, das man stets angeekelt und ergriffen, empört und erschüttert zugleich lesen wird, lesen muss, will man hier die fatale Wirklichkeit vom frömmlerischen Schein unterscheiden.“

Dr. Karlheinz Deschner

„Mynarek legt mit dem Buch ‚Eros und Klerus‘ eine weit über den aktuellen Anlass hinausreichende umfassende Auseinandersetzung zu diesem Thema vor, an der man nicht vorübergehen kann, wie immer man diesem Problem gegenübersteht … Die wiedergegebenen Schicksale müssen jeden tief bewegen, der Freiheit und Würde des Menschen ernst nimmt.“

Neues Volksblatt, Linz

„Mynarek geht es um Fakten, die er aus eigenen Beichtstuhlerfahrungen belegt oder … durch ihm zugespielte Berichte von laisierten, verheirateten oder ängstlich sich tarnenden Geistlichen vorstellt. Es geht ihm darum, in authentischen Zeugnissen … die für ihn mit dem Zölibat unausweichlichen ‚giftigen Früchte‘ zu erweisen … Die Beispiele für falsch präparierte, in korrupteste Situationen mit Missbrauch von Ehen, Beichtkindern oder in Homosexualität getriebenen Priester sind in der Häufung sicher für die einen eine bestürzende, für die anderen die Aversion gegen die Kirche bestätigende Enthüllung.“

Quelle: www.mynarek.de