Thomas Junker

Thomas Junker (* 15. Juli 1957 in München) ist ein deutscher Biologiehistoriker und Sachbuchautor. Als Publizist gelangte er vor allem durch sein Engagement gegen den Kreationismus zu Bekanntheit.

Leben

Junker studierte 1978 bis 1982 Pharmazie an der Universität Freiburg und wurde 1983 als Apotheker approbiert. Nach einem Promotionsstudium zur Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Marburg promovierte er 1989 bei Rudolf Schmitz zum Thema Über einige Botaniker des 19. Jahrhunderts in ihrem Verhältnis zum aufkommenden Darwinismus. Zwischen 1992 und 1995 arbeitete er am Projekt Correspondence of Charles Darwin der University of Cambridge, zuletzt als „Associate Editor“. Zugleich war er zwischen 1993 und 1995 als Feodor-Lynen-Stipendiat der Alexander-von-Humboldt-Stiftung bei Ernst Mayr an der Harvard University.

1996 bis 2002 war Junker Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für die „Ethik der Biowissenschaften“ der Universität Tübingen. Zugleich betätigte er sich zwischen 1997 und 2001 als Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie. Nach seiner Habilitation zur Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Tübingen 2001 war er zunächst als Dozent an der Universität Göttingen am Institut für Wissenschaftsgeschichte tätig, ab 2003 als Privatdozent an der Universität Tübingen, wo er seit 2006 außerplanmäßiger Professor an der Fakultät für Biologie ist.

Von 2002 bis 2012 war Junker Stellvertretender Vorsitzender des „Arbeitskreises Evolutionsbiologie“, seit 2013 ist er Mitglied in dessen neuem Beirat. Von 2007 bis 2014 war er Wissenschaftlicher Beirat der evolutionär-humanistischen Giordano-Bruno-Stiftung.

(Auszüge aus Wikipedia)

Quelle: www.wikipedia.org


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