Im Sog der Technokratie

Im Sog der Technokratie

Kleine politische Schriften XII

Autor: Jürgen Habermas

Herausgeber: Suhrkamp

Erschienen: 2013

193 Seiten

»So frisch und juvenil: was für eine One-Man-Performance im Dienste der res publica!«
Alexander Cammann, Die Zeit

Seit 1980 versammeln die Bände der Reihe Kleine politische Schriften Analysen, Stellungnahmen und Zeitdiagnosen Jürgen Habermas‘. Titel wie Die neue Unübersichtlichkeit sind längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Im titelgebenden Aufsatz dieser Folge knüpft Habermas an seine viel beachteten europapolitischen Interventionen der letzten Jahre an. Angesichts der Gefahr, dass technokratische Eliten die Macht übernehmen und die Demokratie auf Marktkonformität zurechtstutzen könnten, plädiert er für grenzüberschreitende Solidarität. Neben Habermas‘ hochaktueller Heine-Preis-Rede enthält der Band Porträts von Denkern wie Martin Buber, Jan Philipp Reemtsma und Ralf Dahrendorf sowie einen Aufsatz, in dem der Philosoph sich mit der prägenden Rolle jüdischer Remigranten nach dem Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Mit Band XII beschließt der Autor eine Buchreihe, die kaleidoskopisch Grundzüge einer intellektuellen Geschichte der Bundesrepublik widerspiegelt.

»Wo sich fast alle im kurzatmigen Krisenmanagement verheddern, muss einer die langen Linien der europäischen Politik ziehen. Jürgen Habermas tut es.« Franz Müntefering