Lexikon der kuriosesten Reliquien

Lexikon der kuriosesten Reliquien

Vom Atem Jesu bis zum Zahn Mohammeds

Autor: Horst Herrmann

Herausgeber: Rütten & Loening

Erschienen: 2003

Klappentext

Vom Arm des Täufers Johannes bis zur Zehe des heiligen Christophorus:

Ein einzigartiges Lexikon über Unglaubliches und Wundersames

In der Theologie bezeichnet man Reliquien als "Überbleibsel von verehrungswürdigen Gegenständen oder von Heiligen und Seligen". Doch allein vom Kreuz Jesu blieb angeblich so viel übrig, daß man aus den Holzsplittern ein ganzes Schiff bauen könnte. Reliquien waren für die Gläubigen unerläßlich, glaubte man doch, durch sie und ihre Verehrung Gott nahe zu sein. Nicht zuletzt daher versuchten Bischöfe und Klöster, möglichst viele Reliquien in ihren Besitz zu bringen. Mancherorts entstanden wahre Fälscherwerkstätten, was eine wundersame Vermehrung von Reliquien zur Folge hatte. So werden dem heiligen Stephan dreizehn Arme zugeschrieben. Es wurden auch überaus bizarre Reliquien erfunden, wie z. B. die Schwanzfeder des als Taube dargestellten Heiligen Geistes. Wo immer Reliquien verehrt wurden, begegneten sich Himmel und Erde.

Dieses "Lexikon der besonderen Art" - in der bewährten samtigen Geschenkausstattung - gibt einen äußerst amüsanten und fundierten Einblick in das Kuriositätenkabinett der Reliquien aus aller Welt.
Aus dem Inhalt: Abendmahlsbrot; Arm des heiligen Lazarus; Bart des Noah; Bundeslade aus dem Tempel Salomons; Daumen des heiligen Johannes; Dornenkrone Jesu; Geldbeutel Judas; Grabtuch Jesu; Haare Mariens; Kot der Palmeselin; Krippe Jesu; Milch Mariens; Tränen Jesu; Zahn Mohammeds