Gurus

Gurus

Zwischen Sex, Gewalt und Erleuchtung

Autor: Geoffrey Falk

Herausgeber: Colin Goldner

Verlag: Alibri; Auflage: 1 (1. November 2011)

Erschienen: 2011

230 Seiten

Gurus sind religiöse Führer, die andere glauben machen, bedingungslose Hingabe an sie und ihre Lehren befördere inneres Wachstum. Sie erwarten, allen Bescheidenheitsphrasen zum Trotz, Verehrung und Gehorsam.

Anstatt die Gurus andächtig anzuhimmeln, kritische Berichte zu überhören und den Mantel des Schweigens über ihre Peinlichkeiten zu legen, schaut Geoffrey D. Falk hinter die Kulissen der „Heiligen Männer“. Er beschreibt ihre Korruptheit, ihren Größenwahn, ihre Gier nach Macht und Sex. Vor allem aber belegt er eindringlich, dass bei keinem der Gurus von höherer Erkenntnis oder gar Erleuchtung die Rede sein kann.

Dieses packende und aufrüttelnde Buch sollte von all jenen gelesen werden, die sich dabei ertappen, einem spirituellen Lehrer mit Hochachtung zu begegnen. (Susan Blackmore, Bristol University)

Aus dem Inhalt

Sri Ramakrishna * Swami Vivekananda * Aurobindo * Jiddu Krishnamurti * Zen-Buddhismus * Swami Satchidananda * Maharishi Mahesh Yogi * Ram Dass * Satya Sai Baba * Swami Rama * Sri Chinmoy * Thai-Buddhismus

Medienstimmen

Der Autor, der neun Monate in einem von Paramahansa Yogananda anerkannten südkalifornischen Ashram verbracht hat, geht der Frage nach, ob die vorgestellten Gurus wie etwa Sri Ramakrishna, Bhagwan Shree Rajneesh oder der Dalai-Lama selbst den in ihrer Lehre vorgestellten Standards entsprechen. Dabei findet er von pathologischem Größenwahn und krankhafter Machtbesessenheit bis hin zu „offenem kriminellem und jedem Anspruch auf Vorbildhaftigkeit hohnsprechendem Handeln“ alles, was nicht recht und schlecht ist. (Psychologie heute, Juli 2012)