Andreas Edmüller

Andreas Edmüller ( * um 1946 in Simbach am Inn/Niederbayern) ist ein deutscher Philosoph, Autor und Zauberkünstler, der sich in den 1970er und 1980er Jahren besonders mit der Kartenzauberkunst beschäftigte.

Leben

Nach der Gesellenprüfung als Steinmetz hat Andreas Edmüller in München und Oxford Philosophie, Logik/Wissenschaftsheorie und Linguistik studiert. Es folgten 1991 Promotion und 1997 Habilitation, seit dem ist er Privatdozent für Philosophie an der LMU in München tätig. Zusammen mit Thomas Wilhellm hat er 1991 Projekt Philosophie gegründet und seitdem mehrere Publikationen veröffentlicht.

Andreas Edmüller hat in den achtziger Jahren zahlreiche Artikel zur Kartenkunst in der Magischen Welt veröffentlicht. In diesem Zeitraum hat er auch zusammen mit Heinz Lurz und Sepp Holzer Lehrvideos zur Kartentechnik produziert. Diese sind heute noch als DVD in der Serie World`s Greatest Magic erhältlich.

(Auszüge aus Zauber-pedia)

Quelle: www.zauber-pedia.de

Andreas Edmüller über sich: "Geboren und aufgewachsen bin ich in Simbach am Inn (Niederbayern). Nach der Gesellenprüfung als Steinmetz habe ich in München und Oxford Philosophie, Logik/Wissenschaftsheorie und Linguistik studiert. Das hat gut geklappt - seit meiner Habilitation 1996 bin ich Privatdozent für Philosophie an der LMU in München. Zur Zeit interessiere ich mich vor allem für die Moral-, Rechts- und Staatsphilosophie.

Schon 1991 habe ich mich als Unternehmensberater selbstständig gemacht und mit Dr. Thomas Wilhelm Projekt Philosophie gegründet. Für uns war klar, dass die Wirtschaft Philosophen braucht. Auch das hat zur allgemeinen Überraschung geklappt; meine Arbeitsschwerpunkte als Berater sind Leadership, Teamunterstützung, Konfliktmanagement und Coaching. Wir arbeiten an diesen Themen viel im internationalen Umfeld (Europa, Asien, USA) - und immer noch mit großer Freude.

Meine bzw. unsere Bücher kreisen im Grunde um ein Kernthema: es geht uns um eine Verbesserung der Diskussions- und Argumentationskultur. Die Bücher zu Argumentation, Manipulation, Moderation und Konfliktmanagement widmen sich dem anständigen und zielführenden Miteinander - gerade in schwierigen Situationen.

In meinem Buch zur Staatsphilosophie - "Plädoyer für die Freiheit und gegen die Gleichheit" - untersuche ich, wie sich Einsatz und Umfang des staatlichen Gewaltmonopols argumentativ sauber begründen lassen. Die Ergebnisse entsprechen nicht dem Zeitgeist - aber für den bin ich eh nicht zuständig.

Der Titel meines neuesten Buches - "Die Legende von der christlichen Moral: Warum das Christentum moralisch orientierungslos ist" - fasst dessen religionskritische Kernthese sehr klar zusammen: Das Christentum verfügt über keine brauchbare Morallehre. Die Argumentation, die zu dieser Einsicht führt, lässt sich leicht auf andere Religionen und deren moralische Ansprüche übertragen."

Quelle:  blog.projekt-philosophie.de


Ausgewählte Bücher