Mit Gott und den Faschisten

Mit Gott und den Faschisten

Der Vatikan im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Pavelic

Autor: Karlheinz DeschnerKarlheinz Deschner

Herausgeber: Ahriman-Verlag

Erschienen: 2013

227 Seiten

Umschlagtext

In jüngster Zeit mehren sich die Publikationen über das Verhältnis der katholischen Kirche zu Hitlerdeutschland. Dieses Verhältnis und das Verhalten der katholischen Hierarchie in Europa und Amerika während entscheidender Jahrzehnte unseres Jahrhunderts überhaupt bekommt jedoch nur der voll in den Blick, der darüber hinaus die Politik des Vatikans zu a I I e n faschistischen Staaten betrachtet. Pius XI. und Pius XII. haben allen faschistischen Diktatoren, Mussolini, Franco, Hitler und Pavelic, den Weg zur Diktatur geebnet und sie dann systematisch unterstützt, weil sie von ihnen die Vernichtung ihrer gemeinsamen Gegner erwarteten.

Man muß die enorme Fülle wohlbelegter Fakten im Zusammenhang lesen, um ihr ganzes erdrückendes Gewicht zu spüren. Was der protestantische Theologe Dr. Carl Anders Skriver über Karlheinz Deschners große Kirchengeschichte «Abermals krähte der Hahn» schrieb: «Sie nimmt bereits 1962 Hochhuths Thema vorweg, enthält aber den Stoff für Hunderte von «Stellvertreter-Tragödien», das gilt mutatis mutandis auch für dieses neue Werk. «Mit Gott und den Faschisten» greift eines der aktuellsten Themen von Deschners Kirchengeschichte wieder auf. Dabei entstand ein neues Buch, ein Buch, das mehr noch als alle anderen der viel und leidenschaftlich diskutierten Bücher Deschners geeignet ist, heilsame Unruhe, Erregung und Empörung zu schaffen.

Die Angriffe gegen Deschners kirchengeschichtliche Arbeiten sind kein Wunder. Doch erkannte auch eine Reihe protestantischer Theologen Deschners exakte Geschichtsschreibung ausdrücklich an. So urteilte der Professor für Kirchengeschichte an der Universität Zürich, Dr. Fritz Blanke, in «Die Tat», Zürich, in einer ausführlichen Würdigung: «Deschner hat die heutigen kirchengeschichtlichen Kenntnisse und Erkenntnisse zusammengefaßt, und zwar so reichhaltig, daß auch der Fachmann der Kirchengeschichte ihm für seine Hinweise, die oft wenig Bekanntes hell erleuchten dankbar ist.»