Gebt den Juden Schleswig-Holstein!

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Wenn Deutsche Israel kritisieren - ein Streit - Ein SPIEGEL-Buch

Autor: Henryk M. Broder und Erich Follath

Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt (6. Juli 2010)

Erschienen: 2010

177 Seiten

Zwei streitbare Autoren und eine heikle Frage: In welcher Form darf man als Deutscher Israel kritisieren? Die Erfolgsautoren Erich Follath und Henryk M. Broder haben sich scharfzüngig und debattenfreudig dieses heiklen Themas angenommen. Aus ihrer Auseinandersetzung entstanden ist ein ebenso erhellendes wie unterhaltsames Buch, das zum Weiterdiskutieren herausfordert.

Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten – aber auch eine Besatzungsmacht, die Menschenrechte verletzt. Sollen wir uns als Deutsche angesichts unserer Geschichte mit Kritik an diesem Staat zurückhalten? Oder verpflichtet uns die Vergangenheit im besonderen Maße dazu, Missstände anzuprangern? Und geht das überhaupt: Israel wie jedes x-beliebige Land zu behandeln?

Zwischen den SPIEGEL-Reporter Erich Follath und Henryk M. Broder hat sich über diese brisanten Fragen eine Debatte entsponnen. Mit großer Lust an der Auseinandersetzung und mit sprachlicher Brillanz feuern die beiden Israel-Kenner die Argumente aufeinander ab – als befreundete Kollegen, was sie jedoch nicht daran hindert, vom Dialog zum Angriff überzugehen.

Pressestimmen

»Eine Polemik, die sich gewaschen, in der Politik nichts ihresgleichen und einen Reichtum an prima Pointen hervorgebracht hat. Das reine Lesevergnügen!« (Mein schönes Zuhause, 06/10)

»Ein Streitgespräch (…) zwischen intelligenten, unterhaltsamen, klug argumentierenden älteren Herren.« (General-Anzeiger)

»Da fetzen sich zwei sehr ernsthafte und kompetente Betrachter der Szene und schaffen es, die so komplexe Situation im Verhältnis Israels zu seinen Nachbarn - und auch die historische Rolle Deutschlands und "der Deutschen" - um fassend und doch übersichtlich zu beschreiben.« (Leserstimme im SPIEGEL)

»Polemik, die zur Kunstform veredelt ist.« (Märkische Allgemeine, 06.05.10)

»Sprachlich eine Freude und überaus anregend.« (weberberg.de, 14.05.10)

»Ein unterhaltsames, aber auch ernstes Buch, das den Leser zum Nachdenken und Weiterdiskutieren anregt. Das reine Lesevergnügen!« (M94.5, afk-Hörfunkverein München e.V., 08/10)