Andreas Altmann

Andreas Altmann (* 3. Oktober 1949 in Altötting) ist ein deutscher Reporter und Autor.

Leben

Altmann wuchs im Wallfahrtsort Altötting als Sohn eines alteingesessenen Devotionalienhändlers auf. Seine Kindheits- und Jugenderlebnisse verarbeitete er in dem 2011 erschienenen Werk Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend. Nach dem Abitur trampte er zunächst ein Jahr lang durch Europa und studierte dann von 1971 bis 1974 Schauspiel am Mozarteum in Salzburg. Anschließend arbeitete er bis 1979 als Schauspieler am Schauspielhaus in Wien, wo er unter anderem in Hamlet auftrat, und am Bayerischen Staatsschauspiel in München.

Ende der 1980er Jahre begann er mit dem Schreiben. Zunächst schrieb er Reisereportagen für Zeitschriften wie Geo. Seit etwa 1996 schreibt er vorwiegend Bücher. Seit 1992 lebt er als Autor in Paris.

Nach einem längeren Aufenthalt in einem indischen Ashram und achtmonatigen Aufenthalt in einem japanischen Zen-Kloster warf er aus seinem Leben und seiner Wohnung alles Überflüssige hinaus, darunter den Fernseher. Er durchquerte mehrmals den afrikanischen Kontinent, davon einmal auf dem Dach eines Lastwagens von Ägypten bis Kapstadt. Die USA durchfuhr er im Greyhoundbus, Indien mit der Eisenbahn. Über die Menschen und Situationen, die er dort antraf, schrieb er seine Reportagen und Bücher. Er lehnt sich an Richard Dawkins' Religionskritik und das Bonmot von Karl Kraus Gibt es ein Leben vor dem Tod? an.

Er ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung.

Webseite: http://www.andreas-altmann.com/

Facebook: https://www.facebook.com/autor.andreas.altmann/

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Ausgewählte Bücher